Während Daten in anderen Bereichen bereits blitzschnell über optische Verbindungen übertragen werden, müssen sich Privatanwender bislang noch mit herkömmlichen Datenkabeln begnügen, wenn sie zum Beispiel Fotos oder Videos auf ihr Handy kopieren möchten. Die nächste Generation steht jedoch vor der Tür: Intels Light Peak und USB 3.0. Mit der neuen Technik sollen dann auch große Datenmengen, wie etwa ein HD-Film, schnell übertragen werden können.
Noch in diesem Jahr will Intel seine Light-Peak-Glasfaser-Technik einführen und möchte damit vor allem den weit verbreiteten USB-Standard verdrängen. Entsprechende Geräte sollen im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Die erste Version der optischen Übertragungstechnik verspricht zehn Gigabit pro Sekunde übertragen zu können - im Vergleich dazu ist USB 2.0 mit lediglich 480 Megabit pro Sekunde deutlich langsamer. Auch die Nachfolgegeneration USB 3.0 kann mit bis zu fünf Gigabit pro Sekunde nicht ganz mithalten.
In den Labors wird jedoch bereits an einer Weiterentwicklung der Glasfasertechnik gearbeitet. So sollen die Laser künftig in die Chips integriert und die Herstellungskosten gesenkt werden. Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) berichten von einem Durchbruch. "Die Integration der Laser in die Chips ist in diesem Feld ein Meilenstein", so Michael Hochberg, Professor an der Universität Washington. Damit könnten sehr hohe Bandbreiten auch schon bald zu moderaten Preisen am Verbraucher-Markt möglich sein. (pte)
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