Schon beim Start von Junaio im November 2009 hatte Metaio eingeräumt, dass Inhalte in Version 1.0 zu unstrukturiert und ungefiltert präsentiert wurden. "Im Nachhinein betrachtet war das eher eine Spielwiese als ein echtes Service", sagt Schlink. Eine radikale Änderung sei absolut nötig gewesen. Daher wartet Junaio 2.0 unter anderem mit Content-Channels auf, die Usern helfen, gezielter AR-Inhalte aus bestimmten Bereichen wie News, Shopping oder Reisen zu finden. Mit dem Event-Informationsdienst Eventful wird einer der ersten Content-Povider-Kanäle aufgezogen. Ferner können Privatnutzer ihre eigenen Channels erstellen und gezielt mit Freunden oder aber der ganzen Welt teilen.
"Wir wollen mit junaio 2.0 auch verstärkt Entwickler ansprechen", betont Schlink. Dazu wurde bereits kurz vor Weihnachten mit einer Zwischenversion eine offene Programmierschnittstelle eingeführt. Einen solchen Fokus auf Entwickler, die zum Gedeih der Plattform beitragen sollen, gäbe es schließlich auch bei den ernsthaften Mitbewerbern im mobilen AR-Rennen, so der metaio-Sprecher. (pte)
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