Der Spezialist für erweiterte Realität Metaio hat Version 2.0 seines AR-Browsers Junaio für das iPhone veröffentlicht. Um Inhalte übersichtlicher zu präsentieren, setzt Junaio 2.0 jetzt auf Content-Channels. Außerdem verspricht die neue Version eine Nutzung des AR-Browsers auch in Innenräumen - ob in Einkaufszentren, auf Messen oder für AR-Schnitzeljagden.
Dabei kommt die sogenannte LLA-Marker-Technologie zum Einsatz. "Das ist unserer Ansicht nach im Moment der eleganteste Weg, AR in Innenräumen umzusetzen", sagt Metaio-Pressesprecher Jan Schlink. Denn Alternativen sind problematisch oder noch nicht wirklich ausgereift.
GPS und Handy-Kompass allein erlauben keine ausreichend genaue Positionierung in Innenräumen. "Man könnte dort WLAN-Positionierung nutzen, aber das ist eher sicherheitskritisch", sagt Schlink. Daher setzt Metaio auf den Einsatz von Markern. "Junaio 2.0 ermöglicht somit AR in Ausstellungen, auf Messen, in Einkaufszentren oder in Bahnhöfen", meint Metaio-CTO Peter Meier. Als erstes Anwendungsbeispiel dient diese Woche "Scanvengar", eine AR-Schnitzeljagd im Rahmen des Musik-, Film- und Interaktivitätsfestivals South by Southwest.
Kritiker wie etwa das Start-up Qdero Pateo vertreten die Ansicht, dass Marker-basierte AR noch keine echte AR ist. Grunsätzlich stimmt auch Metaio zu, dass Bilderkennung in Videobildern eine noch elegantere Lösung wäre, doch diese sei noch nicht praktikabel umsetzbar. "Warum sollte man darauf verzichten, wenn es einen sinnvollen Zwischenschritt gibt?", meint daher Schlink. Mittels Markern könnten etwa Einkaufszentren schon jetzt AR-Aktionen durchführen. weiterlesen...
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