Männer, die Nachwuchs planen, sollten offensichtlich öfter zu Festnetztelefon greifen. Nach einer aktuellen Studie der Urologischen Universitätsklinik Graz könnte Handy-Strahlung die Qualität ihrer Spermien negativ beeinflussen. Die Wissenschaftler befragten rund 2000 Männer deren Wunsch nach einem Kind bislang verwehrt blieb.
Dabei gab die Hälfte der befragten Männer an, ihr Mobiltelefon häufig zu nutzen. Die Wissenschaftler untersuchten die Spermien der Zeugungswilligen und stellten fest, dass bei 68 Prozent der vieltelefonierenden Männer, Spermien mit einer verminderte Mobilität vorzufinden sind. Bei den Wenig-Telefonierern hingegen waren nur 58 Prozent der Spermien verändert. Eine sogenannte Teratozoospermie, bei der die Spermien häufig so stark verändert sind, dass der Mann unfruchtbar ist, wiesen 45 Prozent der Handytelefonierer und nur 25 Prozent der Vergleichsgruppe auf.
Frühere Studien
Dass Handystrahlung einen negativen Einfluss auf die Spermien-Qualität haben kann, wird schon länger vermutet. So zeigte die Ohio-Studie aus dem Jahr 2006, dass diejenigen Männer, die mehr als vier Stunden täglich telefonierten, mit 50 Millionen pro Milliliter die niedrigste Spermienzahl aufwiesen. Doch nicht nur das Telefonieren ist schädlich: Eine Studie der Studie der University of Western Australia zeigte 2005, dass die Dichte und Beweglichkeit der Spermien schon deutlich niedriger sein kann, wenn das Handy ständig in der Hosentasche transportiert wird.
Highlights auf inside-handy.de:
Bildquelle: Pixelio.de | Fotograf: Erich Kasten | Autor: CB
Fall 1:
Ich drinke 2 Maß Bier & du zwei Hendl --> ich bin betrunken und du platzt gleich...statistisch gesehen sind wir beide gut versorgt ;-)
Fall 2 und hier eventuell passender:
Statistisch gesehen, sind in kinderreichen Regionen mehr Storche als in kinderarmen Regionen; eine Studie hat damit...[mehr] bewiesen, dass der Storch die Babys bringt...
Viel besser ist diese Studie auch nicht...
Ich denke nicht, dass diese Studie aussagekräftig ist. Denn man hat nur Männer genommen, welche unfruchtbar sind. Was ist mit denen, die Kinder haben? Die hat man nicht gefragt, wieviel sie ihr Handy nutzen?!
Gruß,
Stefan
PS: wenn man bedenkt das Rauchen impotent oder unfruchtbar machen kann und das Erbmaterial nachweislich schädigt und es garkeinen Nutzen hat und trotzdem 40-80% der Menschen zu Rauchen scheinen ist die Handystrahlung sicher nicht so ...[mehr]stark zu beachten.
Allerdings könnte sie ein weiteres Glied in der Kette der Schädigungen sein.
Von daher: Glaube ich hal...[mehr]t nicht dran und mir gehts gut.
Oder aber: Ich habe so eine Handytasche, denke, dass sie mich schützt, und schon gehts mir besser.
Also schon aus dem psychologischen Aspekt betrachtet, könnten die Taschen einen tatsächlichen Schutz bieten. Inwiefern Handystrahlung nun tatsächliche Beeinträchtigungen verursacht sei wohl noch nicht vollends erschlossen. Um so erstaunter bin ich über die News, die "erstmals" (oder doch zum wiederholten Male?) eine Beeinträchtigung nachgewiesen hat (haben will).