Die letzten Nachrichten des finnischen Handybauers Nokia waren eher negativer Natur. So wurde der Branchenprimus in Deutschland durch den südkoreanischen Konzern Samsung entthront, kurz danach nahm der zuständige Manager seinen Hut - aus freien Stücken, wie es hieß. Nun hat Nokia, vielleicht als Reaktion auf erstere Meldung, die Namensgebung seiner Geräte vereinfacht. Demnach wird das Modell-Portfolio zukünftig in vier Serien unterteilt.
So werden die Flaggschiffe mit der aktuellsten Technik in Zukunft in der N-Serie zu finden sein, gefolgt von der X-Serie, die Handys wie die bereits vorgestellten X3 und X6 beherbergen und den Entertainment-Bereich abdecken wird. Geschäftskunden sollen nach wie vor zu den Geräten der E-Serie greifen, während Einsteiger ihren Favoriten in der C-Serie suchen - der Mittelklasse, ausgelegt auf die soziale Vernetzung mit Familie und Freunden. Mit dem C5 wurde hier ebenfalls bereits ein Gerät vorgestellt. Ob es, wie bereits berichtet, darüber hinaus eine S-Serie für limitierte Sondermodelle geben wird, gab Nokia nicht bekannt.
Ebenfalls Schluss macht Nokia mit der scheinbar zufällig generierten, vierstelligen Zahlenfolge als Bezeichnung für die meisten seiner Modelle. Vielmehr sollen zukünftig alle Geräte innerhalb der oben genannten Serien von eins bis neun durchnummeriert werden, damit Nutzer und Kunden sich einfacher orientieren können. Eine Eins steht dabei für ein sehr günstiges Handy mit geringem Funktionsumfang, eine Neun dementsprechend für das teuerste, dafür aber auch fortschrittlichste Handy der Serie.
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Bildquelle: Nokia | Autor: OS