Die norwegische Softwareschmiede Opera hat ihren gleichnamigen Mini-Browser in einer aktuellen Beta-Version auf Windows Mobile portiert. Dabei handelt es sich nach Unternehmensangaben erstmals nicht um eine auf Java basierende Version, sondern um eine eigenständige Anwendung, die sowohl auf Smartphones mit Windows Mobile 5 als auch solchen mit Version 6.x des Microsoft-Betriebssystems lauffähig ist.
Die Version von Opera Mini 5 Beta für Windows-Mobile-Geräte verfügt über alle Feautures, die auch die Java-basierte Version enthält. Die bekannten Techniken wie Tabbed Browsing, der Passwort-Manager, Lesezeichen oder Speed Dial sind an Bord, und Opera will die Leistungsfähigkeit des Browsers "stark verbessert" haben.
Ein Argument für Opera Mini ist sicher die serverseitige Kompression des Datenverkehrs um bis zu 90 Prozent, Opera Turbo genannt. Die bewirkt eine deutlich verbesserte Ladegeschwindigkeit insbesondere beim Surfen mit verringerter Geschwindigkeit. Dadurch müssen erheblich weniger Daten eingelesen werden, was sich teils deutlich auf die Nutzungskosten bei volumenabhängigen Tarifen oder beim Surfen in ausländischen Netzen auswirken kann.
"Windows Mobile verdient einen Browser, der besser aussieht, leichter zu bedienen und schneller ist als sein Standardbrowser", so Dag Olav Norem, Stellvertretender Chef der Produktentwicklung von Opera Software. "Obwohl bereits 50 Millionen zufriedene Anwender Opera Mini verwenden, beschäftigen wir uns permanent mit der weiteren Verbesserung des Produkts." Erst vor wenigen Wochen hatte Opera seinen Browser auf das iPhone portiert.
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Auf potenten Geräten sehe ich den Opera Mobile aufgrund vielfältigerer Möglichkeiten deutlich im Vorteil. Allerdings dürfte der Mini sein Potential vollends auf schwächeren/älteren Geräten ausspielen.