Palm hat heute seine Umsatzprognose für das dritte Fiskalquartal 2010 nach unten korrigiert. Wie der angeschlagene Smartphone- und PDA-Hersteller mitteilte, werde der Umsatz in diesem Quartal zwischen 300 und 320 Millionen US-Dollar liegen - Analysten hatten im Vorfeld mit rund 425 Millionen Dollar gerechnet. Auch für das laufende Gesamtjahr geht Palm von niedrigeren Umsätzen aus.
Zu den Gründen schreibt Palm, die Nachfrage nach Mobilfunkgeräten läge unter den Erwartungen. Für das noch bis Mai laufende Geschäftsjahr rechnet der amerikanische Hersteller ebenfalls mit unter den Zielvorgaben von 1,6 bis 1,8 Milliarden Dollar liegenden Umsatzerlösen. Analysten erwarteten für dieses Zeitfenster 1,6 Milliarden Dollar.
"Unser WebOS-Betriebssystem ist eine bahnbrechende Plattform, die eine der derzeit besten Smartphone-Erfahrungen ermöglicht. Allerdings dauert es länger als erwartet, bis unsere Produkte auch von einer breiten Masse angenommen werden", so Palm-CEO Jon Rubinstein. Gemeinsam mit den Netzbetreibern wolle man hier nachbessern. Die offiziellen Quartalszahlen wird Palm am 18. März bekanntgeben.
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Auf jeden Fall müsste Palm jetzt schnell neue, weitere Top-Geräte platzieren. Aus meiner Sicht fehlt es nämlich an Vertrauen der Kunden in die Marke und in die Produkte. Offenbar konnte das Pre dieses Vertrauen nur minimal verbessern - in diesem Punkt ist es aber nun "verbrannt". Wenn Palm nicht nachlegt, war es sogar nur ein Strohfeuer...