Palm

Palm mit Umsatzwarnung für das laufende Quartal

Auch die Aussichten für das Fiskaljahr wurden nach unten korrigiert

vom 25.02.2010 (2)

Palm hat heute seine Umsatzprognose für das dritte Fiskalquartal 2010 nach unten korrigiert. Wie der angeschlagene Smartphone- und PDA-Hersteller mitteilte, werde der Umsatz in diesem Quartal zwischen 300 und 320 Millionen US-Dollar liegen - Analysten hatten im Vorfeld mit rund 425 Millionen Dollar gerechnet. Auch für das laufende Gesamtjahr geht Palm von niedrigeren Umsätzen aus.

Zu den Gründen schreibt Palm, die Nachfrage nach Mobilfunkgeräten läge unter den Erwartungen. Für das noch bis Mai laufende Geschäftsjahr rechnet der amerikanische Hersteller ebenfalls mit unter den Zielvorgaben von 1,6 bis 1,8 Milliarden Dollar liegenden Umsatzerlösen. Analysten erwarteten für dieses Zeitfenster 1,6 Milliarden Dollar.

"Unser WebOS-Betriebssystem ist eine bahnbrechende Plattform, die eine der derzeit besten Smartphone-Erfahrungen ermöglicht. Allerdings dauert es länger als erwartet, bis unsere Produkte auch von einer breiten Masse angenommen werden", so Palm-CEO Jon Rubinstein. Gemeinsam mit den Netzbetreibern wolle man hier nachbessern. Die offiziellen Quartalszahlen wird Palm am 18. März bekanntgeben.

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Bildquelle: Palm | Autor: OS

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26.02.2010, 13:37 Uhr
XxCartmanxX
Dass das OS sehr gut ist, beweist nicht zu letzt die Konkurrenz, in dem sie versuchen einige Dinge zu adaptieren. Wie zum Beispiel Palm Synergy. So findet man die Idee beim MotoBlur, bei Windows Mobile 7 und bei Samsungs Bada Plattform wieder. Ein besseres Kompliment kann man m.E. nicht bekommen. Die Gestensteuerung ist ebenfalls ein Punkt, welchen...[mehr] wir zukünftig verstärkt Herstellerübergreifend finden werden. Der größte Kritikpunkt des Pre ist seine Verarbeitung und hier sollten sie bei neuen Geräten ansetzen.

26.02.2010, 13:02 Uhr
Yannick
Das Betreibssystem PalmOS ist top, die Ideen für das Palm Pre waren auch top. Trotzdem kommt Palm nicht auf die Beine. Vielleicht hat man sich ganz einfach überschätzt - Gerät und Software selber zu machen ist offenbar zu viel für ein derart angeschlagenes Unternehmen. Die Motorola-Strategie, eigenes Gerät mit fremdem OS zu koppeln scheint jedenfal...[mehr]ls im Moment erfolgsversprechender zu sein.

Auf jeden Fall müsste Palm jetzt schnell neue, weitere Top-Geräte platzieren. Aus meiner Sicht fehlt es nämlich an Vertrauen der Kunden in die Marke und in die Produkte. Offenbar konnte das Pre dieses Vertrauen nur minimal verbessern - in diesem Punkt ist es aber nun "verbrannt". Wenn Palm nicht nachlegt, war es sogar nur ein Strohfeuer...
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