Das israelische Unternehmen Else stellt im Rahmen des Mobile World Congress sein im November angekündigtes First Else genauer vor. "Ob das iPhone oder jetzt Windows Phone, sie tragen das Wort 'Telefon' im Namen", sagte Else-CTO Eldad Eilam in Barcelona. In dieser Hinsicht soll sich das eigene Modell von der Smartphone-Masse abheben, indem es Funktionalitäten wie Medienwiedergabe oder Kamera gleichberechtigt integriert.
Bei der Personalisierung wiederum setzt Else auf etwas rigidere Strukturen als manch anderer Hersteller. Mitte des Jahres will Else das Gerät auf den Markt bringen, womit ein weiteres Betriebssystem ins Smartphone-Rennen startet. Denn die im First Else genutzte Plattform Intuition setzt auf der Access Linux Plattform (ALP) 3.0 auf. Dafür könnte das Else-Modell zur Speerspitze im Kampf um Marktanteile werden.
Praktisch völlig frei gestaltbare Startbildschirme wie beispielsweise bei HTC sind aus Sicht von Else nicht der richtige Weg. "Zu viel Personalisierung endet oft in einem Durcheinander", erklärt Eilam. Daher wird die Integration von Apps, die das Unternehmen über einen eigenen Store anbieten wird, strenger dem Grundkonzept des Geräts folgen, der einfachen Bedienung nur mit dem Daumen jener Hand, die das First Else hält.
Das Gerät bietet daher rechts neben dem Display einige Touch-Buttons für wichtige Funktionen wie das Scrollen in Listen. Hauptbedienelement ist freilich das Intuition-Interface mit dem sPlay-Menü. Dieses bietet auf dem Startbildschirm drei Funktionskategorien für Telefonie, Kontakte und Kommunikation sowie Medien. Durch Drücken wird ein Bereich ausgewählt und die weitere Bewegung des Daumens auf dem Display navigiert durch Submenüs. So können laut Unternehmen 90 Prozent aller Funktionen erreicht werden und auch Apps sollen in diese Struktur eingebunden werden.
Telefonie nicht dominant
Die eigentliche Sprachtelefonie will Else etwas in den Hintergrund rücken, da sie nach Ansicht des Unternehmens bei Smartphones bisher zu sehr im Zentrum steht. "Auf praktisch jedem Gerät wird durch einen eingehenden Anruf unterbrochen, was immer man gerade macht", sagt Eilam. weiterlesen...
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