Opera Mini für das iPhone

Opera Mini ist Nummer eins unter den Handybrowsern

Handybrowser-Marktführer bläst erneut zum Sturm aufs iPhone

vom 14.02.2010 (2)

Der Browserhersteller Opera hat bekannt gegeben, dass sein Handy-Browser Opera Mini im Januar 2010 die 50-Millionen-User-Marke geknackt hat. In Sachen Mobilbrowser macht er Opera zum Weltmarktführer, wie auch die Statistiken von Statcounter belegen. Seit Mitte 2009 nutzen mehr User Opera-Mobilbrowser als den schärfsten Konkurrenten: den iPhone-Browser.

Opera Mini fürs iPhone

Anlässlich des Mobile World Congress (MWC) bläst Opera nun erneut zum Angriff auf Apples Smartphone. Das Unternehmen wird eine Opera-Mini-Version für das iPhone vorführen. Diese ist Opera zufolge Apples geräteeigenem Browser klar überlegen, doch bleibt ihm der Einzug in den App Store bislang verwehrt. "Wir hoffen, dass Apple seinen Usern die Wahl in Sachen Browser-Erlebnis nicht vorenthalten wird", betont Julie Sajnani, Opera Senior Communications Manager.

Noch im Januar 2009 hatte der Mobilbrowser Opera Mini laut Unternehmen nur 20 Millionen User, sodass die Nutzerzahl in nur einem Jahr um 150 Prozent gestiegen ist. Auf dem Weg zum 50-Mio.-User-Meilenstein von Opera Mini ist das Unternehmen nach StatCounter-Zahlen im Mai 2009 zum Handybrowser-Marktführer geworden. Freilich hinkt dieser Vergleich etwas, da Opera-Mobilbrowser auf einer Vielzahl von Geräten laufen. Der iPhone-Safari dagegen kommt mit nur einer Smartphone-Hochburg aus, die Opera nur all zu gerne stürmen würde.

Beim MWC will man das Publikum von den Vorteilen überzeugen, die sich für Nutzer ergeben könnten. "Opera Mini für das iPhone ist um ein Vielfaches schneller als der native Safari-Browser", sagt Sajnani. Das hängt damit zusammen, dass der Opera-Browser auf eine Komprimierung von Inhalten mittels Proxy-Servern setzt, was noch einen Vorteil bietet. "Für User, die pro Megabyte zahlen, oder beim Roaming würde Opera Mini die mit dem Browsing verbundenen Kosten um bis zu 90 Prozent senken", erklärt die Opera-Sprecherin. Ferner ist das Unternehmen davon überzeugt, dass die Desktop-ähnliche Handhabung mit Features wie Tabs User ansprechen würde.

Freilich wollte Opera schon 2008 das iPhone erobern. Der Versuch ist daran gescheitert, dass Apple keine Apps in seinem Store zulässt, die nach Ansicht des iPhone-Machers lediglich eine existierende Funktionalität des Geräts duplizieren. Ob das zwei Jahre später anders sein wird, bleibt abzuwarten. In Ermangelung von Windows 7 ist das iPhone nicht gezwungen, Usern eine Browserwahl zu lassen. (pte)

News bewerten:
 
Bildquelle: Opera , inside-handy.de | Autor: CB (Originalautor: Thomas Pichler)

Kommentare Kommentar schreiben

14.02.2010, 13:57 Uhr
Magni?
Opera soll einfach Apple lassen,
Wer nicht will hat doch schon gehabt^^
Sie sollen lieber für Android ihren Opera fertigstellen :-)

14.02.2010, 12:52 Uhr
Alfge
Ja das kann ich nur bestätigen, mit Opera komme ich auf den Handy einfach am besten zurecht.
 kommentieren

VERWANDTE NEWS

alle News ansehen