NTT Docomo, der der größte Mobilfunkbetreiber in Japan, will auf dem Mobile World Congress in Barcelona das erste LTE-Handy vorstellen. Bei einer Demonstration soll der Prototyp ein hochauflösendes Videos per Handynetz empfangen. In dem Mobiltelefon kommt ein LTE-Chip zum Einsatz, der von NTT zusammen mit NEC, Fujitsu und Panasonic entwickelt worden ist.
Insgesamt will NTT Docomo in den nächsten fünf Jahren 2,4 bis 3,2 Milliarden Euro in den Netzausbau von LTE investieren. Auch andere führende Mobilfunkbetreiber und Hersteller, wie Orange, Teliasonera, T-Mobile, AT&T, Verizon, Alcatel-Lucent, Ericsson, Huawei und Nokia Siemens Networks haben sich zur Nutzung des LTE-Standards verpflichtet.
Marktanalysten gehen davon aus, dass die Betreiber bis 2013 weltweit nahezu sechs Milliarden Euro in LTE-Anlagen investieren werden. Die ersten LTE-Handys sollen bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die ersten LTE-Netzwerke in Deutschland werden für 2011 erwartet.
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