In den USA sind Facebook-Mitglieder beim Surfen mit ihren Mobiltelefonenen in den Profilen anderer Nutzer gelandet. Ohne ihre Login-Daten eingeben zu müssen, hatten diese Zugang zu den privaten Informationen auf einem fremden Facebook-Konto. Die Sicherheitslücke war offenbar ein Problem beim Mobilfunkbetreiber AT&T, schreibt der "Stern".
Schuld an der Panne trugen also weder die Handys noch das Soziale Netzwerk Facebook. Ein AT&T-Sprecher bestätigte, dass in "einer begrenzten Zahl von Fällen" Kunden wegen eines Netzwerkfehlers auf falschen Facebook-Seiten gelandet seien. Das Problem sei dem Bericht zufolge inzwischen behoben.
Eine erste Untersuchung deute darauf hin, dass ein Cookie falsch geleitet wurde. Diese kleine Dateien mit Informationen zur Identifikation eines Nutzers werden von Internetseiten abgelegt, um eine erneute Anmeldung zu erleichtern. Wie die Cookies aber auf die falschen Handys gelangen konnten, ist den AT&T-Technikern bisher nicht klar.
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