Der Automobilclub von Deutschland (AvD) will seinen Mitgliedern per GPS-Handy-Ortung schnellere Hilfe bei einem Unfall ermöglichen. Bisher werden Verunglückte über die Mobilfunkzellen geortet. Dabei ist die Genauigkeit der Lokalisierung abhängig von der Anzahl der Funkmasten. Auf dem Land können Funkzellen jedoch mehrere Hektar groß sein. Mit einer speziellen Ortungssoftware für das Mobiltelefon ist künftig eine präzise GPS-Ortung möglich.
Mit der netzunabhängigen, weltweit verfügbaren GPS-Technologie werden die Betroffenen fast metergenau lokalisiert. "Die GPS-Ortung ist bis auf wenige Meter genau. Dadurch können die Einsatzkräfte erheblich schneller an der Unfallstelle sein", so Dr. Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz. Für die Verunglückten würde damit die Überlebenschance steigen.
Für sein neues Rettungssystem kooperiert der AvD mit der Allianz Ortungsservices. Das Tochterunternehmen der Allianz Deutschland stellt für über 90 Prozent der deutschen Rettungsleitstellen die technische Plattform für die Handyortung bereit.
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