Die rapide ansteigende mobile Internet-Nutzung läutet dem Marktforschungsinstitut Gartner zufolge einen Wandel in der Online-Welt ein. Bereits bis 2013 würden webfähige Handys Computern beim Internetzugang den Rang ablaufen. Immer mehr Webseiten würden in den kommenden Jahren für Smartphones und Handys optimiert. Facebook werde in der sozialen Netzwerk-Integration die führende und zugleich dominante Rolle einnehmen.
"Die mobile Web-Nutzung wird zur Selbstverständlichkeit", unterstreicht Daniel Ott, Sprecher der Online-Initiative D21 . Derzeit liege die alleinige mobile Web-Nutzung, also ohne zusätzlich verfügbare PC-Internet-Verbindung, in Deutschland zwar noch unter zwei Prozent. Dennoch sei ein Eintreffen der Gartner-Prognose realistisch.
Dieser zufolge wird die Zahl der PCs in den kommenden drei Jahren weltweit auf 1,78 Milliarden Stück zunehmen. Webfähige Mobiltelefone und Smartphones übertrumpfen die Computer bis 2013 jedoch mit 1,82 Milliarden Einheiten.
Web 2.0: Facebook als gemeinsamer Nenner
Bis 2012 soll das soziale Netzwerk Facebook die zentrale Anlaufstelle im dialogfähigen Web werden. Angesichts seines fortschreitenden Wachstums und seiner zunehmenden Dominanz werde Facebook für seine Konkurrenten zur ernsthaften Bedrohung. Seine Dialogfähigkeit gefährde den Erfolg und das Überleben anderer Web-2.0-Plattformen, Kommunikationskanäle und Medienseiten.
Soziale Netzwerke wie etwa Twitter werden sich laut Gartner zwar weiterentwickeln. Um angenommen zu werden, würden sie sich in Kommunikations- oder Inhaltsbereichen immer stärker spezialisieren und auf Nischen konzentrieren. Facebook werde unter ihnen aber den alleinigen gemeinsamen Nenner bilden.(pte)
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