Nachdem der Axel Springer Verlag und der Verband deutscher Zeitschriftenverleger mit heftiger Kritik auf die geplante Tagesschau-App der ARD reagiert hatten, haben sich nun auch zahlreiche Politiker gegen die Pläne des öffentlich-rechtlichen Senders gestellt. Diese würden die neuen Geschäftsmodelle der privaten Anbieter gefährden.
So sprach sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) gegen eine gebührenfinzierte Tagesschau-App für das iPhone aus. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte mit Gratisangeboten für das iPhone nicht unnötig neue Geschäftsmodelle der privaten Anbieter gefährden", erklärte Neumann. Während private Medienunternehmen zum Teil ums Überleben kämpften, dürfte der öffentlich-rechtliche Rundfunk deren Lage nicht noch verschärfen, teilte Neumann in einer Mitteilung mit. Es sei schon verwunderlich, dass die ARD ihr Gratis-Modell vorgestellt habe, kurz nachdem Verlage ihr Bezahlmodell gestartet hatten.
Auch andere Politiker meldeten sich kritisch zu Wort. Ein kostenloses, aber öffentlich-rechtlich finanziertes Tagesschau-App führe zu Wettbewerbsverzerrungen gegenüber privaten Anbietern, sagte der medienpolitische Sprecher der FDP, Burkhardt Müller-Sönksen, der "Bild". CDU-Medienfachmann Wolfgang Börnsen sagte laut "Bild", der Alleingang der ARD müsse beendet werden.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Haben geschworen "Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden".
Manche wohl nur "Schaden von der Bild abzuwenden".
Oder von anderen Firmen.
Pfui Teufel - schämt euch, ihr Sklaven der Industrie.
Welch ein abgekartetes Spiel.
Sollen jetzt, zum Wohle der Brauereien, die Freibierveranstaltungen auch noch verboten werden.
Na ...[mehr]gut, blöder Vergleich - aber wo soll das enden?
In staatlich verordneter Abzocke?
Davon haben wir eigentlich auch schon viel zu viel.