Das von Apple geplante Abo-Fernsehen nimmt allmählich konkrete Formen an. Wie US-Medien berichten, haben bereits mehrere TV-Stationen Interesse signalisiert, an dem Projekt teilzunehmen und ihre Inhalte über iTunes zu verbreiten. Für rund 30 Euro im Monat sollen die Nutzer dann Zugriff auf Fernsehprogramm on Demand erhalten.
Die Networks ABC und CBS befinden sich offenbar unter jenen Sendern, die ernsthaftes Interesse an einer Kooperation mit Apple zeigen. Noch gibt es keine offiziellen Stellungnahmen zu Verhandlungen, laut Insiderinformationen sind die Personen, die an den Gesprächen beteiligt sind, nicht befugt, öffentlich darüber zu sprechen. Weiter heißt es, die Verhandlungen würden sich noch in einem frühren Anfangsstadium befinden.
Keine offiziellen Stellungnahmen der Sender
ABC gehört zum Disney-Konzern, der außerdem die beiden Kabelsender ABC Family und Disney Channel für das Apple-Fernsehen verfügbar machen könnte. Es liegt nahe, dass sich Disney als erstes von Apples Plänen überzeugen lassen wird, da Apple-Chef Steve Jobs seit der Akquisition von Pixar im Jahr 2006 bei Disney im Vorstand sitzt. CBS hält die Hälfte am TV-Network CW, das ebenfalls mit ins Boot geholt werden könnte. Offizielle Stellungnahmen gibt es aber auch von diesen Seiten bisher nicht.
CNN-Eigentümer steht Apples TV-Plänen kritisch gegenüber
Weniger euphorisch aufgenommen werden Apples Abo-TV-Pläne offenbar bei Rupert Murdochs News Corp sowie bei Turner Broadcasting, dem Eigentümer von CNN. Die Unternehmen machen sich Sorgen um ihr Hauptgeschäft der kostenpflichtigen Kabelprogramme. Durch Breitbandinternet-Abos bestehe die Gefahr, dass Konsumenten abwandern und nicht mehr für die klassischen Fernseh-Bundles bezahlen. (pte)
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