Wie die Nachrichtenagentur Reuters heute meldete, soll sich das Mobilfunkunternehmen O2 gegen Microsoft und Cisco Systems durchgesetzt haben und das österreichische Startup-Unternehmen Jajah übernehmen. Der Kaufpreis soll sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen. Jajah bietet als VoIP-Plattform teilweise kostenlose Telefonate via Internet an, die sowohl am PC als auch auf dem Handy geführt werden können.
Anders als zum Beispiel bei Skype müssen Nutzer für das Telefonieren via Jajah keine Software downloaden, auch zusätzliche Hardware wird nicht benötigt. Das Unternehmen Jajah ging mit seinem Angebot im Jahr 2006 an den Start. Ein Jahr zuvor hatten die Österreichern Roman Scharf und Daniel Mattes das Startup gegründet.
Zu den Partnern und Investoren zählen neben Yahoo, Microsoft, Intel, IBM und Cisco auch Google, Apple und die Deutsche Telekom. Der VoIP-Dienst von Jajah wird nach Angaben des Unternehmens derzeit von mehr als zehn Millionen Nutzern weltweit in Anspruch genommen.Die Gerüchte über eine bevorstehende Übernahme bestätigten bislang weder O2 noch Jajah.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Gewinnspiel-Preise des Adventskalenders 2009
Kommentar schreiben