Nachdem Samsung im November sein neues BetriebssystemBadaangekündigt hat, sind nun weitere Bilder und ein an Entwickler gerichtetes Video im Internet aufgetaucht. So sieht das neue Open-Source-Betriebssystem aus wie eine Mischung aus Android und Symbian, unterscheidet sich jedoch von der ebenfalls hauseigenen TouchWiz-Oberfläche. Klar scheint jedoch: Bada ist ein eigenständiges Betriebssystem, keine einfache Bedienoberfläche.
Bada steht unter dem Motto "Smartphones for everyone" und ist dementsprechend nicht speziell auf Business-Nutzer ausgelegt. Wie die Unterstützung von Unternehmen wie Konami, EA, Gameloft, Twitter und dem Filmverleih Blockbuster vermuten lässt, setzt Samsung vor allem auf Gaming, Soziale Netzwerke und Multimedia. Neben Multitouch- wird Bada auch 3D-Grafiken unterstützen.
Bada, das sich an der seit einigen Jahren bewährten TouchWiz-Oberfläche orientiert, soll im ersten Halbjahr 2010 veröffentlicht werden; die ersten Geräte, auf denen das System vorinstalliert ist, kündigte Samsung für das zweite Quartal des kommenden Jahres an - bislang konnten diese jedoch nur auf Bildern einer Präsentation und nicht live bestaunt werden.
Trotz des neuen Betriebssystems will Samsung auch künftig nicht auf andere Systeme wie Android oder Windows Mobile verzichten, beruhigt Justin Hong, Chefentwickler von Bada. Ob Bada in Zukunft auch für andere Hersteller zur Verfügung stehen wird, stehe laut Hong derzeit jedoch noch nicht fest.
Es sind weitere Bilder von Samsungs neuem Betriebssystem Bada sowie ein an Entwickler gerichtetes Video im Internet aufgetaucht. Ist ein weiteres Open-Source-Betriebssystem wirklich nötig oder ist Samsung hier dabei, sich zu verheben und auf die falschen Dinge zu konzentrieren?
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