Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat die Quartalszahlen für sein drittes Geschäftsquartal (September bis November) bekannt gegeben. Demnach konnte das kanadische Unternehmen seinen Erfolgskurs fortsetzen und seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um fast 59 Prozent auf 628,4 Millionen US-Dollar (rund 437,1 Millionen Euro) steigern. Auch der Umsatz stieg um 41 Prozent auf 3,92 Milliarden Dollar (2,73 Milliarden Euro).
Mit diesem Ergebnis kann sich RIM durchaus im hart umkämpften Smartphone-Markt behaupten. Ausnahmsweise wurden sogar die Erwartungen der Analysten übertroffen, die lediglich mit einem Gewinn pro Aktie von 1,04 Dollar rechneten - effektiv waren es 1,10 Dollar; so haussierte die RIM-Aktie auch prompt um über zwölf Prozent.
Einen neuen Rekord konnte der Blackberry-Produzent auch hinsichtlich der abgesetzten Geräte verbuchen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte lag die Zahl der verkauften Blackberrys bei über zehn Millionen. Darüber hinaus konnte RIM 4,4 Millionen neue Nutzer für seine Dienste gewinnen und seinen Kundenstamm somit auf rund 36 Millionen Benutzer aufstocken.
Für das vierte Fiskalquartal rechnet RIM nochmals mit einem besseren Ergebnis: Der Gewinn je Aktie soll dann zwischen 1,23 und 1,31 Dollar liegen, der Umsatz zwischen 4,2 und 4,4 Milliarden Dollar - das wäre ein Plus zwischen 20 und 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch damit übertraff der Konzern die Analysten-Erwartungen.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Gewinnspiel-Preise des Adventskalenders 2009
Kommentar schreiben