Ganz im Gegensatz zu seinem Mitbewerber RIM hat Palm es nicht geschafft, sich gegen die immer stärker werdende Konkurrenz im Smartphone-Segment zu behaupten und schwarze Zahlen zu schreiben. Vielmehr musste der Smartphone- und PDA-Produzent gestern sein zehntes Verlustquartal in Folge bekannt geben. So konnte das Unternehmen zwar seinen erheblichen Verlust verringern - der lag aber immer noch bei 85,4 Millionen Dollar (59,4 Millionen Euro).
Der Umsatz im Ende November beendeten zweiten Fiskalquartal sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (191,6 Millionen Dollar) um 59 Prozent auf 78,1 Millionen Dollar (54,3 Millionen Euro). Palm konnte im vergangenen Dreimonatszeitraum 783.000 Geräte absetzen - plus 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, jedoch fünf Prozent weniger als im ersten Quartal 2009.
Der Fehlbetrag je Aktie sank von 4,64 auf 0,54 Dollar, das Minus von 73 auf 37 Cents. Letzteres lag zwar über den Erwartungen von Analysten, die mit 32 Cent Verlust je Aktie rechneten. Nichtsdestotrotz gab die Palm-Aktie nachbörslich um vier Prozent nach.
Palm-CEO Jon Rubinstein sieht sein Unternehmen erst am Anfang eines langen Weges, um die Möglichkeiten zu nutzen, die der Markt biete. Nachdem der Hoffnungsträger Pre unter den Erwartungen blieb, hofft Palm nun auf das ebenfalls auf WebOS basierende Pixi, um wieder Marktanteile von Konkurrenten wie RIM und Apple zurückzugewinnen.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Palm stellt neues Barren-Handy "Pixi" vor
Gewinnspiel-Preise des Adventskalenders 2009
783000 verkaufte Geräte in 3 Monaten ist nicht viel,wenn man bedenkt das Motorola alleine vom Droid mehr geräte abgesetzt hat!