Das "Time Magazine" hat auch in diesem Jahr wieder das Gadget des Jahres gewählt. Was viele sicherlich nicht erwartet hätten: Das überaus populäre iPhone der dritten Generation landete dabei nur auf Platz vier, an die Spitze schaffte es dagegen das Motorola Milestone. Tatkräftige Unterstützung leistete dabei Google mit seinem Betriebssystem Android 2.0.
Das Milestone konnte dem Artikel zufolge vor allem mit seinem großen und scharfen 3,7-Zoll-Touchscreen überzeugen. Die eingebaute QWERTZ-Tastatur fiel ebenfalls positiv ins Gewicht. Android 2.0, das unter anderem kostenlose Services wie turn-by-turn GPS auf Basis von Google Maps Navigation bietet, trug ebenfalls dazu bei, die Juroren zu überzeugen. Bemängelt wurde allein der fehlende Glanz des Designs. Bei dieser allerdings eher unwichtigen Kategorie konnte das iPhone punkten.
Milestone könnte an Razr anknüpfen
Der Verkaufsstart des Milestone im November war erfolgreich verlaufen. Bis zum Jahresende will der amerikanische Handy-Hersteller rund 1,5 Millionen Geräte absetzen. 2005 landete Motorola mit dem Razr seinen letzten großen Verkaufs-Hit. Mit dem Milestone scheint Motorola ein Gerät auf den Markt gebracht zu haben, dass an den Erfolg anknüpfen könnte. Für den krieselnden Handy-Hersteller wäre dies auch dringend notwendig.
Apple: Weiterentwicklungen statt Neuheiten
Das iPhone konnte in seiner dritten Auflage immerhin den vierten Platz für sich verbuchen. Als Begründung wird angegeben, dass es Augmented Reality mit Hilfe von Apps wie Layar und Yelp weiterentwickelt und vorangetrieben hat. Weitere Apple-Produkte schafften es allerdings nicht in die Top-Listen. Das "Time Magazine" stellte fest, dass es sich nur um Weiterentwicklungen der bestehenden Serien und keine Neuerungen handelte.
Platz zwei und drei
Auf Platz zwei landete der E-Reader von Nook, auf den dritten Rang konnte sich der Dyson Air Multiplier schieben.
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Das ist ja wohl der Witz schlechthin. Die beiden Pionier AR-Apps Layar und Wikitude gab es am Anfang nur für Android, ...[mehr]weil 1.) das iphone-OS in älteren Versionen keinen Zugriff auf den Livevideostream der Kamera erlaubte und 2.) das iPhone erst ab dem 3GS einen Kompass (ohne den AR nicht klappt) besitzt.
Das iPhone war also eher der Bremsklotz als der Vorantreiber. Wieder mal ein gutes Beispiel für Journalisten mit Halbwissen.
Und das Milestone gibt es gar nicht sehr lange?!