Technische Anforderungen
"AR erfordert nicht nur GPS, sondern auch Beschleunigungsmesser und einen digitalen Kompass. Das komplette Paket bietet derzeit nur etwa ein Dutzend Modelle weltweit", erklärt Holden. Mittelfristig werde die Zahl solcher Smartphones zwar rasch wachsen - auf 350 Millionen Geräte im Jahr 2014. Doch selbst dann werden in Industriestaaten wohl nur 30 bis 35 Prozent aller Handys wirklich AR-tauglich sein.
Offene Rechtsfragen
Dennoch könnte der Weg für Smartphone-AR steinig werden. Der Analyst vertritt die Ansicht, dass AR-Geotagging zwar viele Möglichkeiten schafft, Unternehmen sich aber die rechtlichen Folgen genau überlegen sollten. "Das Problem ist, dass diese Technologie erst im Entstehen ist und kein rechtliches oder regulatorisches Rahmenwerk besteht, das spezifisch Augmented Reality abdeckt", erklärt Holden. Unklar sei bispielsweise, ob Hausbesitzer das Entfernen virtueller Geotags fordern können oder Dritte zum Erstellen einer Markierung vorheriges Einverständnis benötigen würden. Denn physische Grenzen werden beim Erstellen der virtuellen Tags nicht überschritten. (pte)
Highlights auf inside-handy.de:
Kommentar schreiben