Vorsicht bei dem unbegrenzten Abo von Orange

"Unbegrenzte" Kosten: Franzose soll 159.212 Euro an Orange zahlen

Monatsrechnung schockiert mehrere Franzosen

vom 19.11.2009 (3)

Wie die französische Presseagentur Agence France Press (AFP) meldet, hat der französische Mobilfunkanbieter Orange seinen Kunden einen wahren Schock verpasst. "Anfangs habe ich gedacht, dass es sich um einen Scherz handelt", wird der Notarzt Jean Spadaro aus Fontainebleau bei Paris zitiert. Bitter nur, dass der Notarzt mit dieser Einschätzung falsch lag. 159.212 Euro soll Monsieur Spadaro an Orange zahlen - für einen Monat mobiles Internet.

Im April vergangenen Jahres hatte der Notarzt Jean Spadaro bei dem Mobilfunkanbieter Orange eine Flatrate für mobiles Internet auf dem Handy unterzeichnet - dachte er zumindest. Doch statt dem Kostenpunkt von 50 Euro pro Monat, flatterte ihm eine Rechnung für den Monat Mai über 159.212 Euro ins Haus.

Das Kleingedruckte

"Als ich die Rechnung für Mai bekam, traute ich meinen Augen nicht: 159.212 Euro für einen Monat Verbindungen." Ein Einzelfall ist Spadaro nach Angaben der Agentur nicht. Ein Franzose aus Valenciennes in Nordostfrankreich soll 45.000 Euro an Orange zahlen. Er hatte wie Spadaro ein "unbegrenztes" Abonnement unterzeichnet und fiel damit ebenso herein.

Kosten: unbegrenzt

Der Hinweis "unbegrenzt" bezieht sich nämlich nur auf die Zeitdauer des Abonnements, nicht aber auf das zur Verfügung gestellte Datenvolumen. Einem Versicherungsvertreter aus Nantes war dies anscheinend ebenfalls nicht klar. Seine Monatsrechnung: 39.500 Euro. Ob Orange tatsächlich diese Summen einfordern wird bleibt abzuwarten.

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Bildquelle: Orange | Autor: NP

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20.11.2009, 19:43 Uhr
Wow! [Gast]
ähhhmmm...diese Firma ist ein bisschen komisch...
--> 159.212€!!!!!!!!!!!!!


Wisssen die etwa nicht wie viel geld das ist,oder schwimmen die in Geld und sie tun so als ob das 10 Euro währen...also mal hoffen das es sich nicht doch um einen Scherz handelt...

Bin zwar 12 jahre alt aber so eine Summe..omg.

20.11.2009, 11:45 Uhr
[Gast]
wer bei Verträgen das Kleingedruckte nicht liest, ist selber schuld.

Zugegeben, jemanden wegen einer Kleinigkeit wie einem mobilen Internetzugang dafür gleich wirtschaftlich zu ruinieren ist sozial recht hart.
Außerdem sollte man eigendlich erwarten, dass die Provider bei anfallenden extrem hohen Kosten doch eine E-Mail mit einem Hinweis versc...[mehr]hicken könnten. Sonst wird ja an SPAM nicht gespart.
19.11.2009, 16:07 Uhr
[Gast]
Hammer das ist ja ein Skandal! ich bin mal gespannt wie es weiter geht und ob der kunde das wirklich alles bezahlen muss!! Kann ja nicht angehn;=), hatte er kein Flat? ;=))
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