Nachdem bereits die Print-Konkurrenz langsam aber sicher auf die zahlungskräftige Zielgruppe der iPhone-Nutzer aufmerksam wird, gehen die Online-Auftritte der Springer-Produkte "Bild" und "Die Welt" noch einen Schritt weiter: Künftig soll eine entsprechende kostenpflichtige Applikation die einzige Möglichkeit sein, die Inhalte der Verlags-Flaggschiffe auf dem iPhone zu betrachten.
Vorerst sehen nur iPhone-Nutzer schwarz
Springer-Chef Mathias Döpfner hat also nicht gescherzt, als er im August dieses Jahres in einem "FAZ"-Interview sagte, sämtliche Angebote auf Smartphones würde Springer auf Dauer nur noch gegen Gebühr anbieten. Nach Informationen des Medienmagazins "DWDL" sind ab dem Start der Bezahl-Applikation die Medieninhalte jedoch vorerst nur für das iPhone gesperrt - mit anderen Smartphones ist der Zugriff weiterhin möglich, bis entsprechende Applikationen auch für andere Plattformen verfügbar sind.
Dauererfolg fraglich
Ob sich das Vorhaben auf lange Sicht durchsetzen kann und Nutzer bereit sein werden, für Online-Inhalte zu zahlen, ohne einen journalistischen Mehrwert dafür zu erhalten, muss sich erst noch zeigen. Zumindest bislang kann man die gewünschten Informationen auch aus anderen, frei verfügbaren Quellen beziehen.
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Bildquelle: Apple |Autor: OS
Es bleibt aber zu hoffen, dass sich der Springer-Konzern mit seinem Bezahl-Konzept ins eigene Fleisch schneidet und mit dem Projekt Schiffbruch erleidet. Raffgier gehört abgestraft.
ansonsten kann ich die versuche von springer nur unterstützen. macht alles was aus eurem hause kommt teurer und teurer...vielleicht sind den mist irgendwann dann mal los.