Der finnische Handyhersteller Nokia verschiebt die Markteinführung des N900, das mit dem Linux-basierten Betriebssystem Maemo läuft, um einen Monat nach hinten. Das Gerät geht demnach nicht bereits im Oktober über die Ladentheken, sondern kommt erst im November 2009 in den Handel. Das erklärte jetzt Peter Schneider, Chef des Maemo-Marketings bei Nokia in einem Blog-Eintrag bei Maemo.org.
300 Vorserienmodelle
Beim Maemo-Summit im Oktober seien 300 Vorserienmodelle an die Community ausgegeben worden, um ein Feedback zu dem Gerät zu erhalten, schreibt Schneider. Dieses Feedback sei für Nokia extrem wichtig, um die bestmögliche Bedienerfreundlichkeit zu ermöglichen.
Technische Features des N900
Das 3,5-Zoll-Touchscreen-Handy verfügt über eine Auflösung von 800 mal 480 Bildpunkten. Es kommt mit aufschiebbarer Qwertz-Tastatur und als Prozessor kommt ein Cortex A8 von ARM zum Einsatz, der mit 600 Mhz getaktet ist. Dem N900-Nutzer stehen 256 Megabyte Arbeitspeicher zur Verfügung. Der 32 Gigabyte große Datenspeicher lässt sich mit Hilfe einer MicroSD-Karte auf 48 Gigabyte erweitern. HSPA und WLAN gewährleisten eine schnelle Datenübertragung.
Fünf-Megapixel-Kamera
Die integrierte 5-Megapixel-Kamera ist mit Autofokus und Carl Zeiss-Objektiv ausgestattet. Das Gerät nimmt Videos mit 800 mal 480 Pixeln und 25 Frames per Second auf. Weitere Features sind ein FM-Transmitter, Bluetooth und GPS. Online geht das Gerät über einen Mozilla-Browser, zudem ist es mit Adobe-Flash kompatibel. Updates für das Linux-Betriebssystem und Patches werden automatisch übers Internet eingespielt und installiert. Eine Messenger-Funktion ermöglicht es mit dem Gerät zu chatten. Das neue Nokia-Modell soll ohne Mehrwertsteuer etwa 500 Euro kosten.
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Habe aus Baiersdorf( Firmensitz Brodos) 20 Endgeräte bekommen.