T-Mobile bemüht sich in den USA nach dem Datenverlust bei den Sidekick-Smartphones um Schadensbegrezung. Zumindest einen Teil der gelöschten Daten kann man offenbar wiederherstellen. Kunden, deren Daten nicht mehr zu retten sind, verspricht das Unternehmen eine Entschädigung. Der Verkauf der Sidekick-Geräte über T-Mobile ist in den USA außerdem als Reaktion auf das Daten-Desaster vorübergehend eingestellt.
Entschädigung
Alle Kunden, deren persönliche Daten wie E-Mails, Adressbücher und Termine dauerhaft gelöscht sind, erhalten von T-Mobile eine 100-Dollar-Entschädigung in Form eines Gutscheins. Außerdem stellt T-Mobile einen Monat kostenlose Nutzung des Cloud-Dienstes in Aussicht. Bislang ist nicht klar, wie viele Kunden tatsächlich dauerhaft betroffen sein werden. T-Mobile rechnet jedoch damit, dass der Crash für die meisten Kunden glimpflich ausgegangen sein dürfte und die Daten noch zu retten sind.
Das Prinzip "Cloud"
Beim "Cloud Computing" geht es vor allem darum, den Kunden alle persönlichen Daten wie Adressbücher, E-Mails und Dokumente jederzeit aktuell und ohne aufwendige Synchronisation bereitstellen zu können. Es soll für den Nutzer keinen Unterschied machen, ob er vom Laptop, dem Handy oder dem heimischen PC aus auf die Daten zugreift. Alles ist stets aktuell in der "Cloud" gespeichert, eine lokale Speicherung auf den Endgeräten findet nicht statt.
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