Palm Pre

Machtkampf mit Apple: Palm gibt sich selbstbewusst

Potentielle Käufer sind verunsichert

vom 07.10.2009 (0)

Nachdem ein neues Update die Synchronisation mit Apples Musiksoftware für Palm Pre-Nutzer wieder ermöglicht, geht der Streit zwischen den beiden Smartphone-Herstellern weiter. Doch während sich Palm-Chef Jon Rubinstein selbstbewusst zeigt und vom Erfolg des Pre überzeugt ist, sind potentielle Käufer verunsichert. Das berichtet jetzt die Tageszeitung "Handelsblatt". 

Streit gefährdet Verkaufserfolg

Denn Käufer können sich derzeit nicht darauf verlassen, dass iTunes ihren Palm Pre auch in Zukunft noch als iPod erkennt und einen Abgleich zulässt. Der Streit um den Apple-Musikshop könnte sich dementsprechend negativ auf den Verkaufsstart des Palm Pre am 13. Oktober in Europa auswirken, mutmaßt die Zeitung.

Palm will auf Windows Mobile OS verzichten

Einen Fehlstart könnte sich der Smartphone-Hersteller nicht leisten. Auch in den USA, wo das Gerät seit Juni auf dem Markt ist, zeigen die Verkaufszahlen keinen durchschlagenden Erfolg. 205.000 Palm Pres gingen in den ersten Monaten über die Ladentheke, so das Marktforschungsinstitut Gartner. Das iPhone 3G S hingegen knackte bereits in den ersten drei Tagen die Millionen-Marke. Dennoch zeigt sich Palm-Chef Rubinstein optimistisch. Wie das "Handelsblatt" berichtet, kündigte er an, die Entwicklung von Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Mobile künftig komplett einzustellen.

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Bildquelle: Palm | Autor: CSC

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