"Jagd nach Mister X"

"Jagd nach Mister X": Detektiv spielen in der Realität

Adaptive Mobile Gaming nutzt Features neuer Smartphones

vom 07.10.2009 (8)

In Kürze wird der Spieleklassiker von Ravensburger "Scotland Yard" neu aufgelegt. Unter dem Spieletitel "Mister X" wird die Suche nach dem mysteriösen Mister X von London auf ganz Europa ausgeweitet. In Kooperation mit den Deutschen Telekom Laboratories und einer Gruppe von Studenten der Uni Bonn wurde nun eine mobile Version des Detektivspiels entwickelt, die Ende des Jahres für das iPhone und Android-Geräte erhältlich sein soll.

Scotland Yard in real

Die Idee, das Brettspiel real werden zu lassen ist nicht neu. Vor zwei Jahren wurde unter dem Namen "Scotland Yard - to go!" bereits eine mobile Variante des Spieles vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt benötigten die Spieler jedoch wesentlich mehr Ausstattung. Diese bestand aus einem kleinen, tragbaren Computer, einem Handy und einem GPS-Empfänger.

Adaptive Mobile Gaming

Smartphones, die mit GPS-Empfängern, Bewegungssensoren, Touchscreens und Kompass ausgestattet sind, sollen solche Spiele in Zukunft jedoch auch breiteren Nutzergruppen zugänglich machen. Das mobile Spiel "Jagd nach Mister X" wurde von Studenten der Uni Bonn auf Basis des "Adaptive Mobile Gaming" Software Development Kit (SDK) der Deutschen Telekom Laboratories entwickelt und soll der Auftakt von neuen Spielen sein, welche die technischen Möglichkeiten neuer Smartphones nutzen.

"Jagd nach Mister X"

Um "Jagd nach Mister X" spielen zu können, müssen alle Spieler mit einem entsprechenden Endgerät ausgestattet sein, auf dem die Applikation installiert ist. Auf dem Display gibt eine Umgebungskarte Auskunft über die Position der Detektive - alle paar Minuten wird auch "Mister X" einige Sekunden sichtbar. Spieldauer, Umgebungsradius und die Zeitintervalle, an denen "Mister X" sichtbar ist, können zu Beginn des Spieles individuell festgelegt werden. Zu Beginn wird bestimmt, welcher Spieler "Mister X" ist; bis zu vier Detektive machen sich dann auf die Jagd, sobald Mister X das erste Mal auf der Karte sichtbar ist.

Gameplay

Allen Spielern stehen während der Jagd verschiedene Gadgets als Hilfsmittel zur Verfügung. Diese werden an verschiedenen Positionen auf der Karte angezeigt und werden automatisch gesammelt, wenn ein Spieler diesen Wegpunkt überschreitet. So können die Spieler unter anderem eine Telefonkonferenz einberufen, um ihr Vorgehen abzustimmen, einen Magneten einsetzen, um den Stadtplan von Mister X auf den Kopf zu stellen oder eine Nebelkerze zünden, welche den Plan für kurze Zeit unbrauchbar macht.

Verfügbarkeit

"Jagd nach Mister X" soll vorraussichtlich bis Ende des Jahres für das iPhone und Android-Geräte  erhältlich sein. Langfristig ist jedoch eine browserbasierte Version des Spieles geplant, die unabhängig von der Plattform genutzt werden kann. Ein Preis steht noch nicht fest.

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Bildquelle: inside-handy.de, inside-handy.de | Autor: CB

Kommentare Kommentar schreiben

08.10.2009, 19:56 Uhr
Mister X [Gast]
Wissenschaftliche Mitarbeiter sind aber auch studentische Hilfskräfte ;) *hint*

08.10.2009, 17:11 Uhr
Franz [Gast]
Ganz schön ambitioniert!

Auf der Web-Seite der Uni Bonn ist inzwischen auch eine Pressemeldung erschienen - unter anderem erfährt man dort, dass zwar der erste Prototyp von Studenten entwickelt wurde, im aktuellen Forschungsprojekt aber federführend wissenschaftliche Mitarbeiter des Informatik-Instituts gewirkt haben.
07.10.2009, 20:06 Uhr
gunnar
wer braucht denn sowas?
07.10.2009, 17:07 Uhr
sibo:)
ich weiss ja nicht ob des so viel spass macht
07.10.2009, 16:58 Uhr
Argus231
Das Spiel ist bestimmt ein Test wert. Erst letztens mit Freunden das Brettspiel gespielt. Hat jede menge Spass gemacht vorallem wenn man nur gewinnt ^^.
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