Das Katz-und-Maus Spiel hat ein Ende: Palm gibt im Streit mit Apple nach und verzichtet auf eine iTunes- Anpassung seines Betriebssystems 1.2. Die neue Softwareversion für den Palm Pre werde nicht mehr mit dem Apple-Programm iTunes zusammenarbeiten, erklärte Palm am Mittwoch. Der Palm Pre gab sich in der Vergangenheit als iPod aus, um Medieninhalte mit iTunes abgleichen zu können.
Wechseldatenträger statt iPod
Jetzt wird der Palm Pre endgültig nur noch als Wechselspeicher und nicht als Apple-Gerät vom Computer erkannt und kann als solcher zwar nach Belieben mit Musik, Bildern oder Videos befüllt werden - nur eben nicht mit iTunes. Denn dessen Synchronisationsfähigkeit ist auf Geräte aus dem Hause des kalifornischen Computerriesen beschränkt.
Palm Pre kommt am 13. Oktober
Ein Grund für Palms Verzicht auf eine iTunes-Synchronisation dürfte die Distanzierung des Gremiums zur Standardisierung der technischen Schnittstelle USB (USB Implemeters Forum) vom Vorgehen des Smartphoneherstellers sein. In Deutschland wird der Palm Pre am 13. Oktober beim Mobilfunkprovider O2 auf den Markt kommen.
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Was hat das mit dem Palm zu tun?
09.04.2007 hundert Millionen verkaufte iPods
20.06.2008 fünf Milliarden verkaufte Songs
23.03.2009 siebzehn Millionen verkaufte iPhones
Wieso sollte man dann iTunes für andere öffnen?
von der restlichen Handywelt isolierte Käuferschaft
funktioniert.