Der Smartphone-Hersteller Palm hat die Zahlen seines ersten, Ende August abgelaufenen Fiskalquartals bekannt gegeben - und die sind ernüchternd. So vervierfachte sich der Verlust auf 164,5 Millionen Dollar, der Umsatz sank nach Umstellung der Bilanzierung auf GAAP-Basis um stolze 82 Prozent von 360,7 (Non-GAAP) auf 68 Millionen Dollar. Dennoch blieben die Ergebnisse des neunten Verlustquartals in Folge über den Erwartungen von Experten.
"Starke Fortschritte beim Umbau"
Palm konnte zwischen Juni und August lediglich 823.000 Smartphones absetzen, 30 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, jedoch 134 Prozent mehr als im vierten Quartal 2008. Trotz dieser ernüchternden Zahlen gibt sich Palm-Chef Jon Rubinstein optimistisch: "Wir machen beim Umbau signifikante Fortschritte."
Hoffnungsträger Pre und Pixi
Nachdem Mitte Oktober auch hierzulande das lang ersehnte Palm Pre exklusiv bei O2 auf den Markt kommen soll, will Palm mit dem Pixi, derzeitigen Gerüchten zufolge ebenfalls über O2, an Apple und RIM verlorene Marktanteile wiedergutmachen und sich zurück in die schwarzen Zahlen kämpfen. Dazu wird man sich laut Rubinstein unter anderem ganz auf das neue WebOS-Betriebssystem konzentrieren.
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