Die Auflösung des 2,8 Zoll großen HTC Tattoo-Displays könnte Probleme bei der Anzeige von aktuellen Android-Applikationen bereiten. Denn das QVGA-Display bietet nur eine Auflösung von 240 mal 320 Pixeln, andere Android-Geräte hingegen lösen mit 320 mal 480 Pixeln auf. Und eben nach jenem höheren Standard richten sich die Entwickler von Android-Applikationen.
Entwickler müssten Apps QVGA-Auflösung anpassen
Der derzeitige technische Stand erlaube es nicht, aktuelle Applikationen bis zur Android-Version 1.6, die für Displayauflösung 320 mal 480 Pixel konzipiert sind, auch auf kleineren Displays einwandfrei zu nutzen. Zu diesem Schluss kommt Android-System-Ingenieurin Dianne Hackborn. Und auch wenn sie Möglichkeiten sieht, die aktuellen Apps für QVGA-Displays zu konfigurieren, sieht sie darin nicht die oberste Priorität in der Arbeit eines Entwicklers.
Entwickler haben kein Interesse an Rückschritt
Denn damit die Apps auch auf einem Gerät wie dem HTC Tattoo genutzt werden können, müssten die Entwickler in ihrer Arbeit einen Schritt zurück machen. Und daran werden die meisten wie Borys Burnayev, Entwickler bei dem Apps-Anbieter Action Complete, in seinem Blog äußert, kein Interesse haben. Genau wie er würden es wohl viele für Zeitverschwendung halten Programme für "veraltete Geräte" zu konfigurieren.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Ich beschäftige mich durch mein studium ausgiebig mit dem thema informatik und multimedia.
Bei der komplexität der meisten apps reichen schon einige wenige zeilen code um diese fehlerfrei auf dem tattoo darzustellen.
Die idee eines angenehm kleinen androids gefällt mir persönlich äußerst gut.
Meiner meinung liegt die fe...[mehr]hlende komp. Schlichtweg an unvermögen oder faulheit.
Ich hoffe, jemand greift die Grundidee auf und liefert ein verbessertes Produkt.
Ich danke HTC für diesen Unsinn und hoffe, dass die Entwickler sich an die Standardauflösung halten. Android kann nur durch Standards überleben bzw. aufblühen. Nur so wird gewährleistet, dass alles schön optimiert ist.