Die von Springer-Chef Mathias Döpfner in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) angekündigten kostenpflichtigen Applikationen für mobile News sind offenbar kein Einzelfall. Auf Anfrage des Branchendienstes "Meedia" haben auch andere Verlage angekündigt, entsprechende Software zu entwickeln.
Stern und Zeit bleiben umsonst
Auf "Meedia"-Anfrage haben unter anderem die "Süddeutsche Zeitung", die "FAZ", der Bauer-Verlag und "Focus" erklärt, dass sie mit ihren Online-Ablegern den selben Weg wie Springer gehen werden. Lediglich der "Stern" und die "Zeit" wollen ihre mobilen Nachrichten-Applikationen weiterhin kostenlos halten.
Zusatzdienste
Gegenüber "Meedia" erklärte stern.de-Geschäftsführer Christian Hasselbring: "Wir sehen noch kein Potenzial für Paid Content, jedenfalls nicht auf der Ebene der klassischen Informations-Portale. Wie sich Paid-Modelle in anderen Kanälen entwickeln, beobachten wir intensiv." Nach eigenen Angaben sind sich die Verlage außerdem bewusst, dass sie für Zusatzkosten auch Zusatzdienste bieten werden müssen. Ein reiner Aufguss des Nachrichtenportals hätte auf Dauer keine Chance.
:huh:
Ehrlich, ich surfe seit 20 Jahren im Netz und habe ncoh nie einen solchen test gekauft. Denn ich bin nicht darauf angewiesen. Es gibt den gleichen Test auch immer von jemand anderem (natürlich anders geschrieben...[mehr]), und das kostenlos. Wenn 50 Seiten im Netz um die Nutzer buhlen und zwei davon payed content anbieten, gehe ich zu den 48. Punkt.