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Update: : Kostenpflichtige mobile News sind im Trend

Springer ist nicht der einzige Verlag, der auf Paid Content setzt

vom 14.08.2009 (3)

Die von Springer-Chef Mathias Döpfner in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) angekündigten kostenpflichtigen Applikationen für mobile News sind offenbar kein Einzelfall. Auf Anfrage des Branchendienstes "Meedia" haben auch andere Verlage angekündigt, entsprechende Software zu entwickeln.

Stern und Zeit bleiben umsonst

Auf "Meedia"-Anfrage haben unter anderem die "Süddeutsche Zeitung", die "FAZ", der Bauer-Verlag und "Focus" erklärt, dass sie mit ihren Online-Ablegern den selben Weg wie Springer gehen werden. Lediglich der "Stern" und die "Zeit" wollen ihre mobilen Nachrichten-Applikationen weiterhin kostenlos halten.

Zusatzdienste

Gegenüber "Meedia" erklärte stern.de-Geschäftsführer Christian Hasselbring: "Wir sehen noch kein Potenzial für Paid Content, jedenfalls nicht auf der Ebene der klassischen Informations-Portale. Wie sich Paid-Modelle in anderen Kanälen entwickeln, beobachten wir intensiv." Nach eigenen Angaben sind sich die Verlage außerdem bewusst, dass sie für Zusatzkosten auch Zusatzdienste bieten werden müssen. Ein reiner Aufguss des Nachrichtenportals hätte auf Dauer keine Chance.

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Bildquelle: photocase.de / Chobe | Autor: CK

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16.08.2009, 19:18 Uhr
taho
Ich gehe wegen den hohen Umkosten nicht mit mit meinem Handy ins Internet. Da werde ich doch nicht bei einer eventuellen Flatrate einen payed content benutzten, wenn ich es durch etwas stöbern Woanders auch finden kann. Für Geschäftskunden, ist dies eventuell vorstellbar, da diese Menschen an der Zeit sparen müssen und nicht am Geld. Ich persönlich...[mehr] halte nichts davon. Aber es ist bei mir auch die Grundsatzfrage, da ich nicht einmal Bezahlfernesehn mag, wenn es so eine Fülle an Free-TV-KAnälen gibt.
:huh:


15.08.2009, 11:18 Uhr
reinfall
Es gibt schon einigen bezahlbaren Inhalt. Z.B. bei den Handy-Infoseiten die Testberichte, connect hat testberichte, andere Zeitschriften.

Ehrlich, ich surfe seit 20 Jahren im Netz und habe ncoh nie einen solchen test gekauft. Denn ich bin nicht darauf angewiesen. Es gibt den gleichen Test auch immer von jemand anderem (natürlich anders geschrieben...[mehr]), und das kostenlos. Wenn 50 Seiten im Netz um die Nutzer buhlen und zwei davon payed content anbieten, gehe ich zu den 48. Punkt.
14.08.2009, 17:28 Uhr
inside-handy.de
Ohne Zusatznutzen für den User werden die kostenpflichtigen Applikationen in den App Stores verstauben. Es muss schon mehr drin sein, als eine Kopie der News, die man auch im mobilen Internet abrufen kann. Jetzt sind die Verlage bei der Entwicklung von guten Zusatz-Diensten gefragt. Das Modell "Paid Content" wäre sonst von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
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