Smartphones sind auf dem Vormarsch: Mit zahlreichen Funktionen ausgestattete Handys wie das iPhone von Apple erobern einen immer größereren Marktanteil. Für die Hersteller ist das ein lohnendes Geschäft, denn bei Smartphones ist nicht nur der Kaufpreis, sondern offenbar auch die Gewinnmarge deutlich höher als bei konventionellen Handys.
Hohe Gewinne bei RIM und Apple
Laut einer Untersuchung des Analysten Brian Modoff von der Deutschen Bank, die das "Wall Street Journal" zitiert, konnten die auf Smartphones spezialisierten Hersteller Apple und RIM im vergangen Jahr auf dem Handy-Sektor einen Marktanteil von rund drei Prozent erzielen. Das genügte aber, um rund 35 Prozent der in diesem Segment erzielten operativen Gewinne einzustreichen. Für dieses Jahr rechnet der Analyst für die beiden Unternehmen bei einem Marktanteil von fünf Prozent sogar mit einem Gewinnanteil von 58 Prozent.
Andere Hersteller tun sich schwerer
Die Hersteller, die auch auf konventionelle Handys setzen, tun sich dagegen derzeit deutlich schwerer Geld zu verdienen. Nokia verkaufte 2008 laut der Analyse von Modoff zwar rund 46 Prozent aller Handys, konnte aber nur 55 Prozent der operativen Gewinn verbuchen. Bei Samsung, LG, Motorola oder Sony Ericsson ist das Verhältnis zwischen Marktanteil und Gewinn sogar noch schlechter.
Smartphones machen Hoffnung
Vor allem für das kommende Jahr können die Hersteller auf steigende Verkaufszahlen ihrer Smartphones hoffen. Während IDC für das Jahr 2009 vergleichsweise moderate 3,4 Prozent Wachstum vorhersagt, prognostizieren die Marktforscher im Jahr 2010 einen regelrechte Boom mit 22,2 Prozent Zuwachs bei den Smartphone-Verkäufen.
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dann kann man nur sagen.. wer mit weniger Handys mehr Gewinne erziehlt, der Wirtschaftet unglaublich gut, oder verkauft total überteuerte Geräte ;)