Der japanische Elektronikkonzern Panasonic ist bislang im Mobilfunk nur am Rande in Erscheinung getreten. Das Unternehmen beschränkt seine Handy- und Smartphone-Entwicklungen auf den Heimatmarkt Japan und nutzt seinen starken Markennamen bisher nicht in Europa oder Nordamerika. Nun zeichnet sich eine Abkehr von dieser Unternehmenspolitik ab: Panasonic will das Android-Modell HT-03a weltweit verkaufen.
Das HT-03a ist Panasonics erstes Android-Smartphone und soll im Sommer in Japan auf den Markt kommen. Anschließend will sich Panasonic um die Vermarktung des Geräts in anderen Ländern kümmern. In Nordamerika und Europa wird man sich jedoch voraussichtlich noch bis zum Jahr 2010 gedulden müssen.
Hoffnung auf große Umsätze
Panasonic taxiert im Segment der Android-Smartphones in den kommenden drei Jahren einen Bedarf von bis zu 100 Millionen neuen Geräten. An dieser Entwicklung will auch der japanische Elektronikriese teilhaben und gibt daher die Beschränkung auf den Heimatmarkt auf. Die Zahl der Unternehmen mit konkreten Android-Plänen steigt damit weiter an. Momentan ist jedoch lediglich HTC mit dem T-Mobile G1 und dem HTC Magic auf dem Markt. Samsung wird mit dem I7500 im Juni das Angebot erweitern.
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