Die Verkaufszahlen auf dem deutschen Mobilfunkmarkt sind weiter rückläufig. Wie eine aktuelle Erhebung der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) zeigt, wurden im ersten Quartal 2009 rund ein Viertel weniger Geräte als in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 verkauft. Gleichzeitig ist der durchschnittliche Verkaufspreis um rund 25 Prozent gestiegen.
Die Zahlen im Überblick
Während im ersten Quartal 2008 noch gut 5,3 Millionen Handys in Deutschland in Onlineshops und Mobilfunkläden verkauft wurden, konnte die Branche im gleichen Zeitraum 2009 nur noch vier Millionen Verkäufe melden. Obwohl der Durchschnittspreis pro Gerät inklusive Mehrwertsteuer von 132 auf 165 Euro gestiegen ist, bedeuten die gesunkenen Verkaufszahlen für den Handel ein Umsatzminus von 5,9 Prozent.
Elektronikbranche im Plus
Der Mobilfunk ist damit einer der wenigen Sparten innerhalb der Elektronikbranche, die rückläufige Umsätze vermeldet. Mit Umsatzzuwächsen hauptsächlich in den Bereichen LCD-TV, digitale Set-Top-Boxen, Home-Audio, AV-Zubehör, Videogames, Notebooks und Smartphones stemmt sich der Markt ansonsten gegen den allgemeinen Trend.
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