Der Bundesrat hat das "Erste Gesetz zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes" beschlossen. Für Handybesitzer ist das eine gute Nachricht: Das Gesetz begrenzt unter anderem die Preise für Anrufe von 0180-Nummern mit dem Mobiltelefon. Zudem wird der Missbrauch von Handy-Ortungs-Diensten erschwert.
42 Cent pro Anruf
Die Preise für 0180-Nummern aus den Mobilfunknetzen sinken auf 42 Cent pro Anruf oder 60 Cent pro Minute. Zudem muss zukünftig neben dem Preis für einen Anruf aus dem Festnetz immer auch der Höchstpreis für einen Anruf vom Handy angegeben werden.
Derzeit kostet ein Anruf vom Handy zwischen 69 und 87 Cent
0180-Telefonnummern werden vor allem für Kundenhotlines genutzt. Derzeit kostet eine Gesprächsminute vom Handy hier zwischen 69 und 87 Cent. Wer aus dem Festnetz anruft, kommt deutlich günstiger weg: Hier gilt schon länger eine Obergrenze von 14 Cent pro Minute und 20 Cent für einen Anruf.
Handyortung: Missbrauch wird erschwert
Erschwert werden soll zudem künftig die heimliche Ortung von Handynutzern. Künftig müssen Kunden schriftlich ihre Zustimmung erteilen - eine SMS-Bestätigung genügt nicht mehr. So soll Missbrauch durch Dritte verhindert werden.
Gesetz tritt im Juli 2009 in Kraft
Der Bundestag hatte die Gesetzesänderung bereits im März verabschiedet. Laut einer Mitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist mit einem Inkrafttreten noch im Juli 2009 zu rechnen.
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