Führungswechsel bei O2 Deutschland: Der bisherige Unternehmenschef Jaime Smith wechselt Anfang Juni auf einen Spitzenposten beim spanischen O2-Mutterkonzern Telefonica. Neuer Deutschland-Chef von O2 wird Rene Schuster, der bereits Erfahrung im leitenden Management von Vodafone, Compaq und Hewlett Packard sammeln konnte. Außerdem hat O2 die aktuellen Unternehmenszahlen vorgelegt.
Lob für Smith
In der Pressemitteilung zum Wechsel stellt O2 die Erfolge des bisherigen Unternehmenschefs Jaime Smith heraus. Er habe das Produktangebot durch neue Modelle wie den kürzlich gestarteten "O2 o"-Tarif grundlegend umstrukturiert und verbessert. Außerdem sei Smith für die kontinuierliche Verbesserung des Netzes und die für Ende 2009 anvisierte Unabhängigkeit vom T-Mobile-Roaming verantwortlich. Smith stehe außerdem für eine Trendwende hin zu mehr Profit und den Aufbau der Discount-Tochter Fonic.
Schuster als "ideale Besetzung"
Matthew Key, Chef von Telefonica Europe, findet zur Beförderung lobende Worte für Smith: Er habe "in Deutschland hervorragende Arbeit geleistet und den Grundstein für langfristiges Wachstum und Profitabilität gelegt. Er verlässt ein in Deutschland sehr starkes Unternehmen, das für weiteres Wachstum gut aufgestellt ist." Den neuen O2-Kapitän Rene Schuster sieht er als "ideale Besetzung für diese Position." Schuster könne "auf der soliden Wachstumsbasis aufbauen, über die Telefónica o2 Germany heute verfügt."
Unternehmenszahlen
Die Unternehmenszahlen im ersten Quartal 2009 lassen zwei Interpretationen zu. Während O2 betont, dass man im Gegensatz zum Vorjahr mehr Umsatz und Gewinn machen konnte, sind die Zahlen im Vergleich mit dem letzten Quartal 2008 jedoch gesunken. Mit 14,7 Millionen Kunden konnte O2 die Zahl der aktiven Mobilfunkverträge erneut steigern. Kundenzuwächse gibt es laut O2 auch im Partnergeschäft. Durch die Kooperationen mit Hansenet, Tchibo, M-Net, Schlecker sowie weiteren Partnern wurden im ersten Quartal 115.000 Neukunden gewonnen. Die Discountmarke Fonic steigerte die Kundenzahl im ersten Quartal um 118.000 auf 828.000 Kunden.
Mehr Kunden, weniger Umsatz
Der Umsatz pro Kunde ist jedoch erneut gesunken und beträgt mittlerweile nur noch 15,90 Euro pro Monat. Die 7,1 Millionen Postpaid-Kunden geben durchschnittlich 26,80 Euro im Monat aus, bei den 7,4 Millionen Prepaid-Kunden fallen im Schnitt pro Monat nur 5,40 Euro an. Weiter leicht im Aufwind sind die Umsätze mit Datendiensten. Als Grund für die sinkenden Umsätze gibt O2 die günstigeren Tarife an, die man den Kunden mittlerweile biete.
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Viel Glück - Rene Schuster!
stimmt mich traurig, dass er geht...