Einer von Cellular-news.com veröffentlichten Untersuchung zufolge benutzen die Amerikaner ihr Handy gerade dann gerne, wenn es vielen anderen am unpässlichsten ist: Auf der Toilette. Über 42 Prozent schreiben SMS während sie ihr Geschäft erledigen. Ebenso viele telefonieren auch gerne "dabei". Dass sich ihr Handy so zur mobilen Bazillenschleuder entwickelt, wissen die meisten nicht.
Bazillentransport per Handy
Denn nach dem Toilettengang die Hände zu waschen ist klar. Beim Handy sieht es da problematischer aus. Die Bazillen auf dem Handy bleiben bestehen. Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt, dass Telefonieren im Restaurant noch weitaus beliebter ist. Rund 70 Prozent der Amerikaner greifen hier zum Handy - und damit möglicherweise auch am Essenstisch zu den Bazillen.
Mehr Frauen als Männer
Dabei scheinen amerikanische Frauen ein noch größeres Bedürfnis nach Toiletten-Telefonaten zu haben als Männer. Sie liegen beim Telefonieren vier Prozent über dem Durchschnitt, bei Klo-SMS sogar mit acht Prozent darüber. Besonders beliebt ist die Handy-Nutzung auf dem eigentlich stillen Örtchen in der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren: Rund anderhalb mal soviel wie der Durchschnitt nutzt diese Gruppe das Handy auf der Toilette.
Unpassende Handy-Nutzung auch in Australien
Aber auch auf der Südhalbkugel scheinen die Menschen ein Bedürfnis dazu zu haben, ihr Handy in jeder Situation zu benutzen. So ist für ein viertel der Australier die Handy-Nutzung in Bibliotheken durchaus in Ordnung, sechs Prozent machen auch auf einer Beerdigung vor dem Simsen und Telefonieren nicht halt.
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