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Tendenz zum Handyvertrag in Deutschland steigt

51 Prozent der Bürger besitzen Festvertrag

Frau telefoniert

Wie das Institut für Demoskopie Allensbach in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" berichtet, tendieren immer mehr deutsche Bürger dazu, einen Mobilfunkvertrag abzuschließen anstatt eine Prepaid-Karte zu nutzen. Rund 51 Prozent der Bundesbürger sollen derzeit über einen Festvertrag verfügen.

Vertragsabschlüsse nehmen zu

In seiner Umfrage interviewte das Institut im vergangenen Jahr rund 10.000 Menschen im Alter ab 14 Jahren. Von den Befragten haben 51 Prozent einen Festvertrag für ihr Handy abgeschlossen und 36 Prozent nutzen eine Prepaid-Karte. Somit verfügten im Jahr 2008 rund 86 Prozent der Bevölkerung über ein Mobiltelefon. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 waren es noch gut zwei Drittel der Deutschen. Zum damaligen Zeitpunkt war der Anteil der Vertrags- und Prepaidkunden mit jeweils etwa 35 Prozent gleich groß.

Tarife werden Attraktiver

Der Grund für das wachsende Interesse an Festverträgen für das Handy liegt möglicherweise an den attraktiven Angeboten der Mobilfunkanbieter. Viele Tarife locken die Kunden mit Freiminuten und Flatrates, für die Nutzung von Smartphones und das Surfen im mobilen Internet ist ein Vertragstarif oftmals auch notwendig oder zumindest sinnvoll.

Quelle: faz.net |Bildquelle: T-Mobile | Autor: DSC
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Kommentare

29.04.2009, 12:26 Uhr
Perry
Trotz Rufnummernportierung wissen die meisten Leute schon wo sie hintelefonieren. Und bei denen die es absolut nicht wissen, bzw. denen die gleichmäßig in alle Netze telefonieren, empfehle ich keine Flats sondern Minutenpakete.
29.04.2009, 12:12 Uhr
rikeson
Das mit der brauchbaren Bedarfsberechnung ist der Knackpunkt. Wie macht man das? Früher, als ich wegen einem Handy auch noch in den Laden gegangen war, hat man mich auch nach Schema X-Y-Z gefragt, wieviele Minuten ich wohin telefoniere, wieviele SMS etc. Aber meistens war es eine Aus-dem-Bauch-heraus-Angabe. So richtig fundiert war es nicht. Und ob...[mehr] man da mit den letzten 12 Rechnungen anrücken sollte? Ein weiteres Problem ist, dass man in Zeiten der Rufnummernportierung anhand der Telefonnummern nicht mehr 100%-ig sagen kann, dass man auch in das augenscheinliche Netz telefoniert hat.

Wie machst Du das, Perry? Wenn Du es hier verraten möchtest.
29.04.2009, 12:02 Uhr
Perry
Eine Punktlandung muß es nicht unbedingt sein, viel mehr eine brauchbare Bedarfsberechnung. Bei den meisten Leuten ist das Telefonieverhalten bis auf den Urlaubsmonat ziemlich einheitlich, man muß also nur den passenden Tarif im passenden Netz finden.
29.04.2009, 11:47 Uhr
rikeson
Was ich allerdings sagen kann ist, dass ich einen Vertrag habe, damit ich jederzeit telefonieren kann ohne auf das Guthaben zu achten.

Ich habe den Vertrag Zehnsation und eine Blau.de Karte. Einen Unterschied konnte ich bisher nicht fühlen.
29.04.2009, 10:56 Uhr
schlaubi
Ich hätte damit auch nicht gerechnet, gerade weil Discounter für viele eine echte Alternative darstellen. Was ich allerdings sagen kann ist, dass ich einen Vertrag habe, damit ich jederzeit telefonieren kann ohne auf das Guthaben zu achten. Außerdem fand ich früher die Flatrate für eigene Mobilfunk- und Festnetz sehr ansprechend. Viele Tarifoptionen gibt es eben nur mit einem Vetrag.
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