Trotz Weltwirtschaftskrise, der Mobiltelefonmarkt scheint zumindest stabil zu bleiben. Im ersten Quartal dieses Jahres konnten die Handy-Hersteller 258 Millionen Geräte absetzen. Das sind zwar elf Prozent weniger als im selben Quartal des Vorjahres, wie das Marktforschungsunternehmen ABI Research mitteilt, übertrifft diese Zahl allerdings den erwarteten Absatz von 253,5 Millionen Handys deutlich.
Durchaus positiv
Zudem hatten sich die Handy-Hersteller aufgrund der negativen Prognosen mit Markteinführungen in den beiden vergangenen Quartalen zurückgehalten. Die Absatzzahlen dürfen daher durchaus als positiv gedeutet werden.
Kleineres Minus
ABI Research hat daraufhin seine Marktprognose für das laufende Jahr von minus 8,4 Prozent auf minus acht Prozent korrigiert. Aufgrund des starken zweiten Quartals 2008 erwartet ABI Research Vize-Präsident Jake Saunders aber auch für die nächsten drei Monate ein klares Minus: "Aller Vorausssicht nach werden wir einen um mehr als zehn Prozent schwächeren Absatz als im zweiten Quartal 2009 erleben."
Gewinner in der Krise
Stärke in der Krise zeigten Samsung und LG, die ihre Marktanteile auf 17,8 Prozent sowie 8,8 Prozent ausbauen konnten. RIM scheint ebenfalls relativ krisenresistent zu sein. Das kanadische Unternehmen verdankt seinen auf drei Prozent gewachsenen Marktanteil hauptsächlich dem guten Absatz des Blackberry Bold. Berechtigte Hoffnung dürfen sich Nokia und Apple machen, die mit dem N97 sowie einem möglichen neuen iPhone ihre Jahresbilanz deutlich aufbessern könnten.
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Quelle: softpedia.com |Bildquelle: MySpace | Autor: NP