Bei Openmoko gehen die Handy-Lichter aus. Der Hersteller von Handys auf Open-Source-Basis hatte bis zuletzt an einem Nachfolger für das Model "Neo Freerunner" gearbeitet. Jetzt zog das Unternehmen die Reißleine. Laut einem Bericht der "Berner Zeitung" wird die Neuentwicklung bis auf Weiteres eingestellt; die Hälfte der Mitarbeiter wurde zudem aus Geldproblemen entlassen.
Maßnahme unumgänglich
Openmoko-Chef Sean Moss-Pultz erklärte dazu am Donnerstag auf der Open-Source-Messe Openexpo in Bern, dass diese Maßnahme unumgänglich sei, um das Unternehmen weiterzuführen. Bereits im Januar hatte Moss-Pultz bekannt gegeben, dass die Verkaufszahlen gerade zum Überleben reichten.
Handy-Flop
Die Tochterfirma des taiwanesischen Elektronikkonzerns FIC hatte bislang zwei Handys auf Open-Source-Basis herausgebracht. Sowohl das Neo 1973 mit 3.000 Verkäufen als auch das Neo Freerunner mit 10.000 Verkäufen erwiesen sich aber als Flop.
Smartphones und neues Gerät
Laut Moss-Pultz wolle man das Geschäft jetzt neu ausrichten. So soll die Entwicklung von Smartphones weiter vorangetrieben werden. Außerdem plane man ein weiteres Gerät, allerdings kein Handy.
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