Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, wird das diesjährige Aktionärstreffen am kommenden Mittwoch erstmals seit seiner Rückkehr an die Spize des iPod-, iPhone- und Mac-Herstellers Apple ohne Steve Jobs stattfinden. Der Grund hierfür dürfte weiterhin sein Gesundheitszustand sein, auch wenn seit längerem Unklarheit hinsichtlich des Status Quo herrscht.
Hintergrund
Der 54-jährige Jobs, der von vielen als die treibende Kraft des Unternehmens angesehen wird, hatte vor einigen Jahren erfolgreich einen Bauspeicheldrüsenkrebs besiegt. Nachdem er dann in den vergangenen Monaten deutlich an Gewicht verlor und auch nicht an der Macworld Expo in San Francisco teilnahm, wurde über einen erneuten Ausbruch der Krankheit spekuliert. Bloomberg behauptete sogar, von einer möglichen Lebertransplantation erfahren zu haben. Der Apple-Obmann dementierte jedoch und gab eine Hormonstörung als Grund für den Gewichtsverlust an.
Jobs: "Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens"
Vor allem Aktionäre und Branchenbeobachter kritisieren die mangelhafte Informationspolitik seitens Apple: "In den Augen der Investoren ist Steve Jobs der Dreh- und Angelpunkt für die Zukunft seines Unternehmens, und es gibt unbeantwortete Fragen", wird Charles Elson, Direktor des Weinberg Center für Unternehmensführung der Universität Delaware von der Deutschen Presseagentur (dpa) zitiert. "Seine Gesundheit ist keine isolierte Angelegenheit." Die Konzernführung habe es an Transparenz in den für Investoren so wichtigen Fragen fehlen lassen. Die US-Finanzaufsicht SEC ermittelt nach Bloomberg-Angaben derweil, ob Apple mit seiner zögerlichen Informationspolitik die Investoren in die Irre geführt haben könnte.
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Vorallen Gesundheit.