Diagramm

Handy-Verkaufszahlen: Auch Nokia muss Federn lassen

Motorola und Sony Ericsson in schwerer Krise

vom 09.02.2009 (0)

Die weltweite Wirtschaftskrise macht sich scheinbar auch auf dem Handy-Markt bemerkbar: Im vierten Quartal 2008 verkauften die Hersteller laut dem Marktforschungsunternehmen IDC weltweit rund 289 Millionen Mobiltelefone - das sind 12,6 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Absatzverluste betreffen nicht nur die Krisen-Unternehmen Sony Ericsson und Motorola, sondern auch den Branchenprimus Nokia.

Nokia: Minus von 15 Prozent 

Das finnische Unternehmen verkaufte im letzten Quartal des Jahres 2008 15 Prozent weniger Handys als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Viel übler sieht es allerdings teilweise bei der Konkurrenz aus: Motorola verzeichnete einen Rückgang von 53 Prozent. Sony Ericsson verkaufte 21,4 Prozent weniger Handys.

Samsung und LG im Plus

Dass auch in Zeiten der Krise Erfolg auf dem Handy-Markt möglich ist, beweisen die koreanischen Unternehmen Samsung und LG Electronics: Beide Unternehmen konnten auch im vergangenen Quartal ihre Verkaufszahlen erhöhen: Bei Samsung stiegen die Absätze im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 Prozent, bei LG immerhin noch um 8,4 Prozent.

Nokia weiter vorne

Dank der positiven Entwicklung hat LG nun Motorola und Sony Ericsson überflügelt und war 2008 gemessen an den Absatzzahlen hinter Nokia und Samsung der drittgrößte Handyhersteller der Welt. Trotz des Rückgangs im letzten Quartal 2008 ist Nokia immer noch die unbetrittene Nummer Eins auf dem Handy-Markt: Das finnische Unternehmen verkauft mehr als doppelt so viele Handys wie der ärgste Verfolger Samsung.

News bewerten:
 
Quelle: IDC |Bildquelle: sxc.hu | Autor: DS

Kommentar schreiben


VERWANDTE NEWS

Allgemeine Mobilfunkthemen

Kommentare: 9

02.08.2011

Nokia muss weiter Federn lassen

alle News ansehen