Pünktlich zum Mobile World Congress in Barcelona will General Mobile mit dem DSTL1 ein neues Handy vorstellen, das mit zwei SIM-Karten betrieben werden kann. Gerüchten zufolge soll es sich um das erste Dual-SIM-Gerät handeln, das mit dem offenen Google-Betriebssystem Android arbeitet. Erste grafische Entwürfe sowie technische Details liegen bereits vor.
Mobiles Surfen nur in EDGE-Geschwindigkeit
Das DSTL1 verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera von Sharp, einen 624 MHz Marvell PXA 310 Prozessor, W-Lan und Bluetooth. Es ist 112 x 54 x 16 Millimeter groß und 135 Gramm schwer. Eine offizielle Aussage zum Betriebssystem gibt es noch nicht. Gegen das internet-lastige Android würde allerdings sprechen, dass es keine UMTS-Unterstützung gibt, sondern lediglich das langsamere EDGE.
Geringe Auflösung
Ein Fallstrick für das DSTL1 könnte außerdem die relative geringe Auflösung des Sharp-Displays sein. Mit 400x240 Pixeln könnte man für künftige Android-Anwendungen zu wenig Bildpunkte darstellen. Zum Vergleich: Das T-Mobile G1 schafft eine Auflösung von 480x320 Pixeln. Unter anderem an seiner schwachen Auflösung von 320x240 Pixeln war das australische Android-Modell Kogan Agora gescheitert.
Design-Modifikationen
Am Aussehen des DSTL1 soll sich laut General Mobile nicht mehr viel ändern. Lediglich das Design der Frontseite will der Hersteller noch anpassen, möglicherweise an die Erfordernisse von Android: Für das Google-Betriebssystem wären fünf Tasten notwendig. Zu erwarten ist das Handy im zweiten Halbjahr 2009. Der Preis und die Zielmärkte sind noch nicht bekannt.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
GeneralMobile zeigt neues Dual-Sim Handy mit 5 MP Kamera, Wlan und Touchscreen
Ich denke das Nokia mit Symbian auch ein sehr gutes, ausgereiftes und bewährtes betriebssystem hat. Meiner Ansicht nach wäre es eher ein Fehler jetzt zweigleisig zu fahren und auch noch android mit an bord zu nehmen.
Allerdings machen die fehlende UMTS-Unterstützung sowie die schwache Auflösung etwas stutzig. ...[mehr]Mit diesen technischen Unzulänglichkeiten ist das DSTL1 keine Herausforderung für die etablierten Hersteller.