gefährliche Handystrahlung

Handystrahlung für Jugendliche nicht schädlich

Auf Unbedenklichkeit der Strahlung wird nicht geschlossen

vom 13.01.2009 (0)

Wissenschaftler an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität fanden in einer Studie heraus, dass die Strahlung von Mobiltelefonen keine Kopfschmerzen oder Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen verursacht. Aus dem Ergebnis wird jedoch keine Unbedenklichkeit gegenüber der Strahlung geschlossen.

Kein Zusammenhang zwischen Strahlung und Beschwerden

Die Grundlage für die Untersuchung waren 1.498 Kinder und 1.524 Jugendliche, bei welchen in einem Zeitraum von 24 Stunden die Strahlung von Handys, Funkstationen, WLAN sowie schnurlosen Telefonen gemessen wurde. Während der Messung wurden die Probanden zu ihrem aktuellen Befinden und dem Gesundheitszustand vor einem halben Jahr befragt. Ein Zusammenhang zwischen der Strahlenbelastung und körperlichen Beschwerden wurde dabei nicht fest gestellt. Des Weiteren wurde nur eine Strahlenbelastung von Fünfhundertstel des deutschen Grenzwertes gemessen.

Weiterhin Vorsicht mit Handys geboten

Die Forscher der Münchner Universität sowie das Bundesamt für Strahlenschutz raten trotz der Ergebnisse zur Vorsicht im Umgang mit Mobiltelefonen und anderen drahtlosen Kommunikationsgeräten. Ein Sprecher sagt hierzu: "Wir wissen weiterhin nicht, welche Langzeitwirkungen elektromagnetische Felder des Mobilfunks auf Kinder und Jugendliche haben." Um die tatsächlichen Auswirkungen von einer Langzeitbelastung erfassen zu können, müsste zunächst eine Langzeitstudie angelegt werden. Da die Handytechnologie aber erst seit den 90er Jahren weiter verbreitet ist, sind die Ergebnisse der entsprechenden Studien eingeschränkt.

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Quelle: inside-handy.de |Bildquelle: intomobile.com | Autor: DSC

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