Mobile Payment

Deutsche Handy-Besitzer nutzen kaum mobile Bezahldienste

Japan ist Vorreiter beim Mobile Payment

vom 09.01.2009 (0)

Mobile Payment (M-Payment), das Bezahlen mit Handy hat in Deutschland bisher nur mäßigen Erfolg. Zwar existieren bereits verschiedene Verfahren, doch sind sie nicht wirklich verbreitet. "Ich würde mir eine konsequentere Strategie bei der Marktdurchdringung wünschen", so Key Pousttchi, Leiter der Forschungsgruppe wi-mobile der Universität Augsburg.


Ein Hoffnungsträger für die Zukunft ist dabei der RFID-Ableger NFC (Near Field Communication). Ein internationaler Vorreiter in Sachen M-Payment ist Japan. Die Bezahlverfahren "mpass" von Vodafone und O2, "Call & Pay flexible" der Deutschen Telekom und "Luupay" der Contopronto AS bedienen in Deutschland verschiedene Anwendungsfälle, doch fehlt ihnen allen bisher die Verbreitung. Pousttchi bemängelt, dass in westlichen Märkten weder Wertschöpfungsnetze noch Verfahrensentwicklung einem ganzheitlichen Ansatz folgen. Auch werde die Komplexität des M-Payment-Problems von Banken wie von Mobilfunkanbietern massiv unterschätzt, so Pousttchi.

Unterstützung durch Mobilfunker-Vereinigung

"Mobile Bezahlverfahren müssen bis ins Detail durchdacht sein. Andernfalls scheitern sie beim Nutzer - egal wie fortschrittlich die Technologie ist", warnt der Experte. Das gilt nicht zuletzt mit dem Verfügbar werden der NFC-Technololgie, die eine Schlüsseltechnologie für das M-Payment ist. Das kontaktlose Bezahlen per Handy und NFC wird unter anderem von der weltweiten Mobilfunker-Vereinigung GSM Association unterstützt. Sie setzt im Rahmen der 2007 gestarteten "Pay-Buy-Mobile"-Initiative darauf, NFC-Kundendaten sicher auf der SIM-Karte zu speichern. Andere Ansätze, etwa mit einem speziellen Speicherbereich im Handy, wären technologisch aber ebenfalls möglich. weiterlesen...

 

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Quelle: pte |Bildquelle: Pixelio.de | Autor: KO

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