Mobile Entertainment-Angebote haben sich zu einem Riesenmarkt entwickelt. Die Umsätze mit Handyspielen in Europa liegen zurzeit bei rund 2,4 Milliarden Euro. Bis im Jahr 2012 könnten sie sich verdoppeln. Dies ist die Ansicht von knapp der Hälfte der befragten Fach- und Führungskräfte aus der Telekommunikationsbranche, deren Meinung der Eco Verband der deutschen Internetwirtschaft in einer Umfrage ermittelt hat.
Umfrageergebnisse
19 Prozent vertreten die Ansicht, dass sie sich sogar verdreifachen werden. Rund 21 Prozent denken, dass die Umsätze in etwa gleich bleiben. An einen Rückgang glaubt kaum jemand: Nur sechs Prozent gaben an, dass nach ihrer Meinung der Markt wieder auf 1,5 Milliarden Euro "schrumpfen" wird.
Einfluß auf das Leben
Unentschieden sind die Branchenexperten, was die Frage angeht, inwiefern Handyspiele in Zukunft unser Leben beeinflussen werden. Ein Viertel der Befragten geht davon aus, dass Mobile Games gleichberechtigt neben anderen Spielformen wie PC oder Konsole stehen werden. 33 Prozent sind sich sicher, dass zumindest die Bedeutung von Handyspielen zunehmen wird und sie zum gesellschaftlichen Faktor reifen. Knapp ein Drittel vermutet, dass sie ihr Nischendasein beibehalten und weiterhin hauptsächlich dazu dienen, Wartezeiten zu überbrücken.
Neue Spiel- und Vernetzungsmöglichkeiten
Den größten Schub werden Mobile Games nach Ansicht der Fachleute durch neue Spiel- und Vernetzungsmöglichkeiten erhalten. 67 Prozent meinen, dass Innovationen wie Touchscreen, Joystick oder die Möglichkeit, freihändig zu spielen, für den Durchbruch sorgen. Sechzig Prozent sagen, Spielecommunities sind der größte Treiber. Eine eher untergeordnete Rolle spielen technische Aspekte wie größere Bandbreiten (25 Prozent) oder mehr Speicherplatz auf dem Handy (acht Prozent).
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