EU

EU-Kommission veröffentlicht Leitlinien für Mobilfernsehdienste

Verbreitung in ganz Europa beschleunigen

vom 11.12.2008 (0)

Die Europäische Kommission hat Leitlinien für die Genehmigung von Mobilfernsehdiensten veröffentlicht, um deren Verbreitung in ganz Europa zu beschleunigen. Dies teilte die Kommission am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit. Die Leitlinien sollen es ermöglichen, diese Dienste schnell und problemlos einzuführen.

Leitlinien für Mobilfernsehdienste

Die Einnahmen aus dem Mobilfernsehen dürften sich 2013 weltweit auf über 7,8 Milliarden Euro belaufen. Die Einführung kommerzieller Dienste in einigen EU-Ländern vor dem Sommer 2008 zeige, dass die Verbrauchernachfrage steigt: Allein in den Niederlanden gab es zu Herbstbeginn bereits 10.000 Abonnenten. Bevor die Betreiber kommerzielle Dienste anbieten könnten, müssten diese von den Mitgliedstaaten genehmigt werden. Ebenso wie durch die Aufnahme der DVB-H-Norm in das offizielle EU-Normenverzeichnis im März 2008 demonstriere die Kommission mit diesen Leitlinien ihr starkes Engagement für den Ausbau neuer Dienste für die europäischen Verbraucher.

Hintergrund

Im Juli 2007 legte die Kommission eine Strategie für die Ausbreitung des Mobilfernsehens in Europa vor. Sie beinhaltete die Verwendung der von europäischen Unternehmen mit EU-Forschungsgeldern entwickelten offenen Norm DVB-H als gemeinsame Norm für das terrestrische Mobilfernsehen in ganz Europa. Im März 2008 beschloss die Kommission die Aufnahme der DVB-H-Norm in das offizielle EU-Normenverzeichnis. Kommerzielle DVB-H-Dienste werden in anderen Teilen der Welt in immer größerem Umfang eingeführt, so in Marokko, Indonesien, Russland und Singapur. Außerdem wird es wahrscheinlich bereits ab 2009 in Europa und weltweit grenzüberschreitende Satelliten-Mobilfernsehdienste auf der Grundlage der DVB-H-Norm geben. 

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Quelle: europa.eu |Bildquelle: Photocase | Autor: KO

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