Der taiwanesische Mobilfunkhersteller HTC hat heute die Ergebnisse für September 2008 und das 3. Quartal 2008 bekannt gegeben. Ist es um die Quartalszahlen der meisten anderen Konkurrenten wie Motorola oder Nokia eher schlecht bestellt, scheint HTC - hierzulande zwar im Kommen, aber eher noch als White-Label-Produzent für alle großen deutschen Mobilfunkbetreiber bekannt - der Krise zu trotzen.
Umsatz um 30 Prozent gestiegen
Die Umsatzerlöse im September 2008 stiegen um knapp 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Im dritten Quartal 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatzanstieg von über 30 Prozent gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres. Der Gewinn vor Steuern und Boni beläuft sich im dritten Quartal 2008 auf 9.352 Millionen Taiwanesische Dollar (NT$), der Gewinn nach Steuern auf 8.414 NT$. Daraus resultiert ein Gewinn pro Aktie von 11,14 NT$. Bereinigt um Bonuszahlungen erzielte HTC im dritten Quartal einen Gewinn vor Steuern von 7.846 Millionen NT$, nach Steuern liegt der Gewinn 7.071 Millionen NT$, was einem Gewinn pro Aktie von 9,36 NT$ entspricht.
Im September Umsatzeinbußen durch Taifun
Die Ergebnisse im dritten Quartal liegen laut HTC trotz Umsatzeinbußen im September, bedingt durch Auslieferungsschwierigkeiten aufgrund eines Taifuns, im Rahmen der Erwartungen. Der Konzern hält an der Prognose fest, dass der Umsatz im Gesamtjahr 2008 um 20 bis 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert zulegen wird.
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Wenn du das dennoch aber zum direkten Vergleich heranziehst, hinkt das aber auch wieder, denn Samsung und LG sind nicht mit Handys groß geworden, sondern mit Waschmaschinen, TV & Co. und le...[mehr]isten sich deshalb auch ein weltweites Unternehmensnetz, was dann auch die Handysparte mit abdeckt. Die würde ich nicht zuletzt auch deshalb gesamtunternehmerisch eher als das, was man „Global-Player“ nennt, bezeichnen.
HTC verläßt dem gegenüber da gerade eher seine Anfänge innerhalb der Handywelt als Zulieferer oder Produzent für andere und hat neben angesammelten „Know-How“ und Produktionsstätten noch kein weltweit agierendes Unternehmensnetz, was sie wohl möglich auch gar nicht brauchen.
Vielleicht ist das so ergänzt nun etwas klarer, worauf ich u.a. (auch) hinaus wollte.
LG und Samsung haben ihren Hauptsitzt in Südkorea, warum sind die dann dort nicht heimisch? Btw, HTC sitzt in Taiwan.
LG = Korea (Südkorea, genau genommen)!
Der feine, bescheidene und ebenso entscheidende Unterschied zu den von dir genannten Herstellern liegt aber darin, dass sie in den Ländern, wo sie produzieren, nicht "heimisch" sind, sondern weltweit operieren und in ihren Heimatländern erhebl...[mehr]iche, weitaus höhere Standortkosten haben. Parallel dazu sind zunächst auch entsprechend notwendige Investitionskosten notwendig, um in einem Billiglohnland zu starten, von "Altlasten" (s. u.a. Nokia -> Bochum) ganz zu schweigen.
Das trifft auf HTC für mein Bauchgefühl wohl weniger oder besser gesagt gar nicht zu, denn die sind in Korea (?) heimisch und sie entwickeln und produzieren auch nur ausschließlich dort!
Apple = China
Nokia = Ungarn, Türkei, Rumänien
Samsung = Korea
LG = auch in Asien wo
SE = Malaysia
Na fällt dir was auf? Wer stellt da nicht her? Somit ist deine Aussage etwas u...[mehr]ntreffend, denn bei den anderen wo auch dort produzieren fahren Minus ein.
LG