Warnzeichen

Studie: Handystrahlung verfünffacht das Tumor-Risiko bei Kindern

Kinder unter zwölf sollten keine Handys benutzen

vom 22.09.2008 (5)

Die Diskussion um das Risikopotential von Handystrahlung ist immer noch nicht abgeschlossen. Regelmäßig geben Forscherteams Entwarnung. Ähnlich oft erscheinen aber auch neue Studien, die Anlass zur Besorgnis geben. Nun hat ein schwedisches Team von Wissenschaftlern eine Studie veröffentlicht, laut der sich bei Kindern und Jugendlichen das Risiko von Gehirntumoren verfünffacht, wenn sie Handys benutzen.

SMS statt telefonieren

Das geht aus Untersuchungen unter der Leitung von Professor Lennart Hardell von der Universitätsklini Orebro hervor, wie die britische Zeitung Independent berichtet. Hardell fordert, dass Kinder unter zwölf Jahren Handys nur in Notfällen benutzen sollten. Jugendliche bis zum Alter von 20 Jahren sollten mit Mobiltelefone nur in Verbindung von Freispecheinrichtungen und Headsets telefonieren und lieber SMS schreiben.

Risiko Festnetztelefon?

Fast ebenso gefährlich wie Handy-Telefonate sind laut der Studie Gespräche mit schnurlosen Festnetztelefonen. Deren Benutzung steigert demnach das Krebsrisiko bei unter 20-Jährigen um das vierfache. Kinder sind besonders gefährdet, weil ihre Köpfe kleiner und ihre Knochen dünner sind. Zudem sind ihre Gehirne bis zum 20 Lebensjahr noch in der Entwicklung begriffen.

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Quelle: independent.com |Bildquelle: sxc.hu | Autor: DS

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29.09.2009, 9:49 Uhr
ContraHandy
zu Deiner Frage ob es einen Unterschied macht, das Handy direkt am Ohr bzw das Handy einfach in der Hand zu haben.
Wenn man das Handy ans Ohr hält, wird aufgrund der Nähe zum Ohr bzw zum Gewebe eine erwärmung erzeugt, welche sich auf das Gehirn natürlich auswirkt.
Daher werden auf diversen Seiten, sämtliche Telefone mit ihren SAR-Wert angegeben.
Di...[mehr]eser Sar-Wert gibt den Wert aus, welcher die Erwärmung des Gewebes angibt.

Natürlich birgt auch die Strahlung ansich, welche durch die Handymasten verbreitet werden auch Gefahren, das es zu einer permanenten Belastung kommt (zu verlgeichen mit einer Mikrowelle).

Ich würde allen Eltern empfhelen, wenn umbedingt notwendig, Handy´s mit einem niedrigen SAR Wert zu verwenden und den Kindern auch die richtige Handhabnung eines Mobiltelefons beizubringen.
Z.b. warten bis der Rufaufbau zustandegekommen ist und dann erst das Telefon ans Ohr (ansonsten kommt es zu einer Belastungsspitze, da das Telefon mit voller Leistung einen Gesprächsaufbau macht), genaso wichtig ist es das Handy in keinem Aufzug zu nutzen, dabei geht die Sendeleistung auch bis an das maximale...
Oder auch so oft wie Möglich eine Kabelfreisprecheinrichtung zu verwenden (dabei jedoch Acht geben, dass das Telefon nicht während eines Telefonats in der Hosentasche liegt!).

Und zu guter Letzt, Handy´s haben im Schlafbereich nichts verloren!


26.09.2008, 19:35 Uhr
martin Huber
Handystrahlung ist gefährlich. Meine Aufmerksamkeit erregte die Diskussion um Missbildung bei Embryonen durch Mobilfunkstrahlung. Das scheint eine miese Behauptung zu sein, die Angst erzeugen soll. Mobilfunkgegner ist nicht gleich Mobilfunkgegner. Den Interessenverein Bürgerwelle ist nicht zu trauen. Heiße und kontroverse Diskussionen fand ich hier http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php
23.09.2008, 6:37 Uhr
elpasa
...und kommende Woche kommt wieder ne Studie raus, die komplett das Gegenteil besagt... Ich glaub das alles nicht, dafür sind diese Studien-Ergebnisse zu widersprüchlich.
22.09.2008, 16:23 Uhr
Stadtindianer
Interessieren würd mich ob das nur so ist ,wenn du das Tele direkt am Ohr hast oder ob die Strahlung an sich ausreicht !!? ( Bei Kindern )
22.09.2008, 16:07 Uhr
Perry
Welcher Netzbetreiber hat die Studie denn in Auftrag gegeben?

und lieber SMS schreiben.

Logisch, an SMS verdient man mehr. :D
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