Wer in der Nähe von Mobilfunksendern wohnt, sorgt sich möglicherweise wegen der elektromagnetischen Strahlung. Der TÜV-Nord hat im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk e. V. (IZMF) in 15 Kommunen in Sachsen-Anhalt an rund 70 Stellen die elektromagnetischen Felder in der Nähe von Mobilfunkstationen ermittelt. Ergebnis: Die Mobilfunkfelder liegen weit unter den Grenzwerten.
Messungen in Wohnbereichen
Der gesetzlich zulässige Rahmen wird demnach nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft. Die Experten vom TÜV-Nord haben laut IZMF vor allem die elektromagnetischen Felder in Wohnbereichen und in der Nähe von Schulen und Kindergärten unter die Lupe genommen. Die Standorte, an denen die Messungen durchgeführt wurden, haben die jeweiligen Kommunen selbst bestimmt.
Grenzwerte deutlich unterschritten
An den rund 70 Messorten in Sachsen-Anhalt fanden die TÜV-Ingenieure, dass die Immissionen an sämtlichen Messpunkten die in Deutschland gültigen Grenzwerte erheblich unterschreiten. Selbst der höchste Wert der Messreihe, den die Techniker in Halle in der Hauptstrahlrichtung zu einer in 150 Meter entfernt liegenden Anlage ermittelten, erreichte nur einen hochgerechneten Wert von 169,0 mW/m². Das entspricht einer Grenzwertausschöpfung von 1,9 Prozent.
IZMF: Von Mobilfunkbetreibern getragen
Das IZMF, das die Studie beauftragt hatte, ist ein eingetragener Verein der von den Mobilfunknetzbetreibern getragen wird.
Highlights auf inside-handy.de:
Samsung hat auf dem Unpacked-Event am 03. Mai 2012 in London das Galaxy S3 vorgestellt. Hier erste Bilder im Hands-On:
Nokia entwickelt Mobiltelefone für Wachstumsmärkte
Kommentar schreiben